Low Carb bedeutet einfach, wenig Kohlenhydrate (kurz KH) zu sich zu nehmen.
Man unterscheidet dabei zwischen 3 Stufen:

– weniger als 30g Kohlenhydrate am Tag (ketogene Diät)
– bis zu 85g Kohlenhydrate (sehr strikt)
– bis zu 120g Kohlenhydrate (moderat)

Mit weniger als 30 g KH am Tag befindet man sich im Bereich der sogenannten „ketogenen Diäten“ – das bedeutet, dass der Körper beginnt Fett zu verbrennen anstatt die klassischen KH´s. Eine gute Erläuterung zu ketogenen Diäten gibt es bei Wikipedia
Ob man sich in Ketose, also dem Zustand der Fett- bzw. Proteinverbrennung befindet, merkt man am fehlenden Hungergefühl. Es gibt auch Urin-Teststäbchen – bei mir haben die allerdings nie angeschlagen, egal wie wenig KH ich gegessen habe.

Low Carb bedeutet, dass Fette in Maßen gegessen werden können. Gute Fette sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, z.B. Olivenöl oder auch reines Kokosöl.
Dukan ist eine Unterart von Low Carb. Hier werden neben den KH auch die Fette reduziert. Dies resultiert in einer Reduzierung der Tageskalorien um ca. 30% – wodurch man langfristig abnimmt.

Meiner Erfahrung nach funktioniert Low Carb am Besten, wenn die Kalorienmenge varriiert – das bedeutet man reduziert 2-3 Tage lang die Kalorienmenge auf ca. 60% des Grundumsatzes, und isst einen Tag lang 80%. Dieser Trick führt dazu, dass der Körper sich nicht auf eine Kalorienmenge einstellt. Ideal ist es natürlich, wenn man den höherkalorischen Tag an einem Sporttag genießt. Dann kann man sich mit einem Dessert belohnen, und nimmt trotzdem ab.

Zur Orientierung, welche Lebensmittel wenig KH haben gibt es auf der Atkins-Homepage eine super Liste KH-Liste

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