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Da braut sich was zusammen: Apfel-Thymian-Limonade mit Wasserkefir

Es ist heiss in der Pfalz und ich habe ständig Durst. Da habe ich nicht immer Lust, Wasser zu trinken und Rieslingschorle am Morgen (das Pfälzer Nationalgetränk) geht gar nicht. Daher trinke ich gerne ab und an ein Glas selbstgemachte Limonade auf Basis eines leckeren Kombucha. Von meinen Experimenten mit dem gesunden Pilzpippi habe ich ja schon berichtet. Der einzige Nachteil von Kombucha ist die “Brauzeit”, ich muss 7-10 Tage auf eine neue Ladung warten. Für Ungeduldige wie mich gibt es bei Fairment jetzt Wasserkefir.

 

Mit Wasserkefir habe ich ja vor 1 Jahr schon einmal experimentiert (Siehe hier), leider hatte ich so gar keine Rezeptideen und habe es dann irgendwann gelassen. Dank Fairment ist mein Wasserkefir-Experimentierdurst wieder erwacht und ich habe mir eine Apfel-Thymian-Limonade gebraut.

 

 

Das Grundrezept für Wasserkefir ist einfach (siehe hier):

  • 1L Wasser
  • 30g Wasserkefirkristalle
  • 80g Zucker (Vollrohrzucker, Rohrzucker, Haushaltszucker)
  • 30g Trockenfrüchte (ungeschwefelte Feigen, Datteln, Rosinen, Aprikosen)
  • 1-2 Scheiben Zitronen (unbehandelt)

Das Ganze wird gut gemischt und dann kommt die Fantasie ins Spiel.

 

Für meine Apfel-Thymian-Limo habe ich noch einen kleinen geschnittenen Apfel und 4 Zweige frischen Thymian zugefügt. Das Glas leicht schließen und nach 2 Tagen habt Ihr die perfekte Basis für Limo. Ich habe 1/3 Mineralwasser und etwas Eis zugegeben, fertig ist die perfekte Erfrischung.

Weitere Rezepte findet Ihr hier und hier.

 

 

Wasserkefir – ich fermentiere jetzt auch was (und wenn es nur Wasser ist)

Aktuell muss man ja irgendwas fermentieren, um Hip zu sein.

Sei es selbstgemachtes Sauerkraut

Sauerkraut aus der Fitforfun

Gemüse (natürlich bio aus dem eigenen (Dach-)Garten

Foto von Perfekte Gesundheit

Oder rote Beete (für zugegeben sehr fotogene Gerichte)

Foto von Wilde Fermente

 

Soweit wollte ich nicht gehen – ich suche nach “Fermentieren light für Faule”…

Da meine Ernährungsberaterin mir mal Brottrunk (also fermentiertes Brot) für meinen Magen empfohlen hat und ich den aber wegen des Glutens nicht trinken konnte, fermentiere ich jetzt also Wasser.

Ok – nicht wirklich Wasser, denn das funktioniert nicht, ich steige in die Geheimnisse des Wasserkefirs oder Japankristall. Hierbei handelt es sich um Verwandte des Milchkefirs, die Zucker und Obst innerhalb von 2 Tagen in Kohlensäure und Geschmack verwandeln.

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Leider ist das blubbernde Gebräu nicht sehr fotogen… aber es geht ja um den Geschmack…..

Was sind Wasserkristalle?

Ihr bekommt dazu im Netz mittlerweile ein paar ganz gute Informationen.

Die meiner Meinung nach besten Quellen sind

Das Grundprinzip ist einfach:

  • 1 l Wasser wird mit 3 EL Zucker, 1 Stück Trockenobst Eurer Wahl und dem Wasserkefir in ein metallfreies Gefäß gefüllt
  • Gut schütteln und 2 Tage abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (blubbert nach ca. 15 min richtig los)
  • Nach 2 Tagen durch ein Kunstoffsieb abseihen und trinken
  • Aus dem Wasserkefir einen neuen Ansatz herstellen

Durch das Obst könnt Ihr dem Wasser einen natürlichen Geschmack zufügen. 2-3 Scheiben Zitrone sorgen für Schimmelfreiheit und Frische.

Wasserkefir schmeckt leicht säuerlich, ein bisschen erinnert mich der Geschmack an frischen Cider oder Kombucha-Tee – sehr erfrischend und lecker. Richtig low carb ist das Getränk nicht, denn der Zucker wird zwar umgewandelt, ein Rest bleibt aber trotzdem im Getränk.

Meine Lieblingskombis aktuell sind

  • 1 Stück Trockenaprikose, Zitrone und Ingwer
  • Getrocknete Mango, Zitrone, Ingwer und am Schluss etwas Kokossirup (zuckerfrei von Monin) zugeben
  • Gojibeeren (damit bin ich dann Ultrahip, denn ich kombiniere 1 Superfood und ein Trendgetränk), Zitrone und Ingwer

Ich bin aber auch erst am Anfang und muss mich durch die Geschmackskombis testen. Gerade habe ich über eine Kombi mit Gurke und Ingwer gelesen… das schmeckt sicher wie Gin-Tonic alkoholfrei 🙂

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Mein Wasserkefir beginnt so langsam, sich zu vermehren… wer also Interesse hat meldet sich bei mir – ggf. kann ich demnächst welchen verschenken!