Kategorie: Dessert

Schokoladenbrownies low carb – diätverträgliche süße Sünde

Schokoladenbrownies

Brownies gehören zu meinen Lieblingssüßigkeiten, denn sie haben alles was Süßigkeiten brauchen: sie sind schokoladig, weich, nussig, haben oben eine tolle Kruste und schmecken warm (mit Vanilleeis) und kalt super.

Ich habe lange herumexperimentiert, bis ich das perfekte Brownie-Rezept gefunden habe, aber diese Schokoladenbrownies low carb kommen verdammt nah an das Orignal heran.

Schokoladenbrownies low carb
Schokoladenbrownies

Für einen Wochenbedarf an Brownies braucht Ihr:

  • 100ml Milch (Sojamilch, Kuhmilch oder Mandelmilch ist egal)
  • 80 g Kakao
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g gehackte Mandeln
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 2 Eier
  • Xylit (ich mag die Brownies süß, daher habe ich 5 EL Xylit beigegeben)
  • 2 EL geschmolzenes Kokosfett

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

  1. alle Zutaten miteinander mischen und die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben.
  2. Die Masse sollte dabei ca. 2-3 cm hoch in der Form stehen, sonst werden die Brownies trocken.
  3. Dann bei 170 Grad 15 min backen.
  4. Entweder lauwarm oder abgekühlt genießen.
In einer Tupperdose halten sich die Brownies ca. 4 Tage an einem kühlen Ort… aber so lange halten die bei uns im Haus nie!
Ich mag Brownies gerne nach dem Essen als Dessert mit einem schönen Espresso – und Ihr?

 

Schokoladenbrownies
Schokoladenbrownies

 

Nussriegel – Low Carb Energiespender für unterwegs

Ich bin beruflich oft unterwegs, und gerade auf längeren Autofahrten, im Flugzeug oder Zug besteht die Gefahr mangels besserer Alternativen irgendwas zu essen. Dieses Irgendwas besteht dann gerne aus einem scheinbar gesunden Wrap vom goldenen M, ein paar Keksen oder im schlimmsten Fall dem Schokoriegel von der Tankstelle.

Um dieser Falle zu entgehen, heißt es vorbereitet zu sein: mit Nussriegeln – Low Carb natürlich!

Nussriegel Low Carb
Nussriegel Low Carb

Es gibt auf dem Markt Müsliriegel ohne Zucker (z.B. die Corny free) – die sind aber dank Getreideanteil nicht Low Carb-fähig und außerdem auf den Riegel gerechnet sehr teuer.

Nussriegel sind sehr einfach selbst herzustellen – und Ihr könnt reinpacken was immer Euch schmeckt!

Für eine Wochenration Nussriegel braucht Ihr:

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • 9 EL geschmolzenes Kokosfett (bitte kein Palmin, gönnt Euch richtiges Kokosfett) oder Kokosnusscreme 
  • eine Prise Meersalz (besonders lecker finde ich hier Fleur de Sel)
  • 6 EL Xylit
  • Belag nach Wunsch, ich habe folgendes gemischt
    • eine Handvoll Kokosraspeln
    • drei Hände voll Nussmischung ungesalzen (gibts von Seeberger oder Alnatura)
    • 99% Schokolade (3 Stückchen) in kleine Stücke geschnitten
    • Vanille und Zimt
    • etwas gemahlene Tonkabohne

Zubereitung der Nussriegel:

  1. Belegt ein Backblech mit Backpapier
  2. Mischt die gemahlenen Mandeln mit 5 EL Kokosöl oder Kokoscreme, dem Meersalz, dem Ei und 3 EL Xylith gut durch und drückt den Teig mit den Fingern zu einem Quadrat aus. Der Teig sollte dabei ca. 1 cm dick sein
  3. Rührt den Rest des flüssigen Kokosfetts und das Xylith gut durch
  4. Rührt Zimt, Vanille und – wer es mag – etwas frisch geriebene Tonkabohne ein
  5. Rührt die Nüsse unter und lasst die Mischung etwas abkühlen.
  6. Verteilt die Nussmischung auf dem Teig.

    Nussriegel Low Carb vor dem Backen
    Nussriegel Low Carb vor dem Backen
  7. Stellt das Ganze für 20 min kühl (das Fett muss wieder aushärten)
  8. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad vorheizen
  9. Backt die Nussriegel für ca. 20 min (die Nüsse werden dann an den Ecken braun, dann müssen sie raus)
  10. Lasst das Ganze gut abkühlen und schneidet dann mit einem scharfen Messer (ideal ist das Wellenschliff-Brotmesser) kleine Würfel

Wer mag, schmilzt jetzt die Schoki und verteilt sie über den Riegeln.

Die Riegel halten sich in einer Tupperdose im Kühlschrank ca. 1 Woche

Espresso-Mandelkekse und Mandelmilch

Beim Ausräumen meines Lebensmittelschranks sind mir heute mehrere Tüten Mandeln in die Finger gefallen. Damit muss ich natürlich etwas ausprobieren, also gab es heute selbstgemachte Mandelmilch und Mandelkekse.

Mandelkekse und Mandelmilch
Mandelkekse und Mandelmilch

 

Für die Mandelmilch:

  • 200 g ungeschälte Mandeln
  • 750 ml Wasser

Einfach Beides in einen Topf geben und das Wasser zum Kochen bringen. Dann einfach beseite stellen, bis das Wasser abgekühlt ist. Die Mischung nun im Cocktailblender oder mit dem Zauberstab so lange pürrieren, bis die Flüssigkeit richtig milchig geworden ist und nur noch kleine Stückchen zu sehen sind. Durch ein Sieb giessen und voilá – wir haben Mandelmilch gemacht! Wer mag, kann die Mandelmilch mit einem Esslöffel Ahornsirup etwas aufhübschen.

Die Mandelreste aus dem Sieb schmeissen wir natürlich nicht weg – daraus backen wir uns den Keks zur Milch… nicht nur der Nikolaus weiß, das zu einem Keks ein Glas Milch gehört.

Mandelkekse
Mandelkekse

Ihr braucht für ca. 15 Mandelkekse:

  • 150 g gemahlene Mandeln (wenn Ihr vorher Mandelmilch gemacht habt, die Mandeln im Sieb einfach sehr gut ausdrücken. Statt dem kompletten Ei nehmt Ihr dann nur das Eigelb, also insgesamt 2 Eigelb)
  • 1 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 TL Orangenschale ohne
  • 1 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Xylit

Zubereitung:
Alles in eine Schüssel geben und gut verkneten. Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen. Circa 2 cm breite Stücke abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Den Herd auf 170° (Umluft) vorheizen.
Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und die Kekse circa 12 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Wer mag, kann die Kekse dann mit etwas geschmolzener 99%-Schokolade und einer Espressobohne verzieren.

Dazu ein Glas Mandelmilch

Kokoscreme – wenn ich schon kein Nutella essen darf….

Ich mag den Geschmack von Kokos – als Raffaello, Bounty, Kokosmilch…
oder natürlich als Batida de Coco…..Kokoscreme
Ja – das sind alles Dinge, die nicht wirklich Low Carb sind oder irgendwie in ein Diätkonzept passen.

Da Kokosraspeln an sich ja gar nicht so verkehrt sind, experimentiere ich ja gerade ein wenig herum.
Bounty und Rafaello ist mir schon geglückt, gestern habe ich mich noch an Kokoscreme gewagt.

Kokoscreme ist eigentlich nichts anderes, als pürrierte Kokosflocken. Die Zubereitung ist denkbar
einfach

Für 2oo g Kokoscreme braucht Ihr

  • 200 g Kokosflocken (ich hatte günstige von Aldi und war erst skeptisch, ob die schon zu trocken sind – es hat aber wunderbar funktioniert)
  • 1 TL Vanille
  • 1 Hauch Salz

Zubereitung der Kokoscreme:

  • Die Kokosflocken in eine Küchenmaschine geben. Ich habe eine kleine Maschine, mit der ich immer die Zwiebeln für den Salat oder die Frikadellen hacke. Ich war sehr gespannt ob das Teil durchhält, aber wenn man ein paar Pausen macht funktioniert es

  • Jetzt in mehreren Etappen die Kokosflocken mahlen. Das hat bei mir insgesamt 10 min gedauert. Die Flocken werden dabei erst immer kleiner, dann klumpiger und am Schluss tatsächlich cremig.
  • Nach Geschmack würzen – ich habe einfach Vanille und einen Hauch Salz dazu gegeben
  • Fertig ist die Kokoscreme.

Varianten:

  • mit etwas Kakao wird es eine Kokos-Schoko-Creme (schmeckt dann fast wie die Tiger-Kokos-Creme aus dem Bioladen)
  • mit etwas Zitronenschale schmeckt es nach Batida
  • mit Tonkabohne schmeckt es noch vanilliger
  • mit einer Prise Fleur de Sel richtig exotisch

 

Die Creme ist ideal als Brotaufstrich oder auf Pancakes

Was ist Euer Lieblings-Kokos-Rezept?

 

Ich habe gesehen, dass es extrem viele Neugierige für diese Seite gab. Könnt Ihr mir verraten, woher Ihr kommt? Mich interessiert, wo das Rezept gepostet wurde… danke für einen Kommentar – glg Kalinka

 

 

 

Coconut Kiss – Raffaello als LCHF Variante

Kennt Ihr auch diese Raffaello-Werbung in der die Frau in Weiß mit den 2 weißen Kakadus flirtet und dann ein Raffaello in den Mund schiebt? Leider wollte sich keiner meiner 2 Kater heute weiß anstreichen lassen, sonst hätten wir das nachgespielt und Euch das perfekte Low Carb Raffaello gezeigt. Jetzt muss es eben ohne Katzen gehen…. lecker ist es trotzdem…..

Die Low Carb Version vom Bounty habe ich ja neulich schon vorgestellt, und es hat mir natürlich keine Ruhe gelassen, hier weiter zu experimentieren. Aus dem Grundrezept lässt sich noch viel mehr machen – hier also der Coconut Kiss.

Coconut Kiss
Coconut Kiss

Die Grundrezeptur der Coconut Kiss ist ähnlich wie bei den Bountys:

  • 200 g Kokosflocken oder 150 g Kokosflocken und 50 g Kokosraspeln (die sind deutlich größer und die Kisses haben dadurch mehr Biss)
  • 50 g Eiweißpulver nach Eurem Geschmack
  • 200 ml Flüssigkeit

Ich habe folgende Variante verwendet:

  • 150 g Kokosflocken
  • 50 g Kokosraspeln
  • 20 g Proteinpulver Myline Buttermilch-Limette
  • 30 g Proteinpulver neutral (DM)
  • 50 ml Rum
  • 100 ml Milch
  • 50 ml zuckerfreier Kokossirup (Monin)

Zubereitung der Coconut Kisses:

  1. Alle Zutaten gut mischen. Am Besten mit der Hand, die Flüssigkeit muss gut eingezogen sein
  2. Bällchen formen oder portionsweise in einen Eiswürfelbehälter drücken. Ich habe das Unterteil einer Cake Pop-Backform verwendet
  3. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen
  4. Nach Geschmack mit Schokolade garnieren (ich habe einfach 3 Rippen 99% Schoki geschmolzen und mit dem Löffel dekorativ verteilt). Die Schokolade hat keine Funktion, das ist nur Extrageschmack

Die fertigen Kisses halten im Kühlschrank ca. 4 Tage, aber so lange halten sie bei uns ohnehin nicht.. die ganze Familie ist verrückt danach. Wenn Kinder in der Familie sind, den Rum entweder weglassen oder durch Rumaroma ersetzen.

coconut kiss

Was ist Eure Lieblingskombi mit diesem Grundrezept? Schreibt mir Eure Varianten, ich veröffentliche die gerne hier…..

Bounty LCHF – der perfekte LCHF Kokossnack

Bounty ist ein extrem leckerer Snack – leider ist in einem Bounty sehr viel Zucker……

Auf verschiedenen Ketoforen gibt es Low Carb-Varianten, die mir aber bisher immer zu aufwändig waren. Dann bin ich bei Instagram über den Blog http://abnehmendurchlowcarb.blogspot.de/ gestolpert. Auf Instagram war ich von den Fotos bisher begeistert, sah alles lecker aus, aber die Bountys musste ich unbedingt nachmachen.

Ich habe das Rezept etwas abgewandelt um es noch besser an meinen Geschmack anzupassen.

Für 14 Bounty in der Größe des Originals braucht Ihr

  • 200 g  Kokosraspeln
  • 200 g Kokosmilch (ich habe mich für eine Low Fat-Variante entschieden)
  • 1 EL Eiweißpulver in Buttermilch-Zitrone
  • 1 EL Eiweißpulver in Kokos
  • 1 EL Xylit
  • 1 TL geriebene Zitronenschale (für die Frische)

Alles gut mit einem Löffel vermischen und mit der Hand zu länglichen Würstchen formen. 1 h kalt stellen (also raus auf den Balkon)

Bounty LCHF

Bounty LCHF
Bounty LCHF

Die Würstchen werden richtig fest.

Jetzt 100 g Zartbitter-Kuvertüre und 50 g 99%-Schoki mit 1 EL Kokosfett schmelzen. Durch das Kokosfett wird die 99% Schokolade etwas flüssiger und der Guß lässt sich leichter verarbeiten und glänzt auch schöner.

Die Bountys in der Schokolade wenden, gut abtropfen lassen und nochmal für 1 h in den Kühlschrank bzw. auf den Balkon.

Die Dinger schmecken wirklich fast wie das Original. Sie sind nicht ganz so saftig, dafür aber viel Kokos-iger….

Ein toller Snack für Zwischendurch…

Bounty LCHF
Bounty LCHF

 

Was ist Eure Lieblings- LCHF-Süßigkeit? Ich bin neugierig… Eure Kalinka

 

Nährwerte pro Riegel:

  • Brennwert 176 kcal
  • Fett 14,9 g
  • Kohlenhydrate 8,3 g14,9/
  • davon Zucker 0 g
  • Protein 2,7 g
  • Alkohol 0 g
  • Wasser 0 Liter
  • Ballaststoffe 2,8 g
  • Cholesterin 0 mg
  • Skaldeman 1,3