Kategorie: vegan

Laktosefreies Kokos-Pflaumen-Eis ohne Eismaschine

Bald ist September, im Supermarkt gibt es Lebkuchen und die Pflaumen sind reif. Normalerweise schreit das nach Pflaumenkuchen mit Streuseln, bei der Hitze hier gibt es aber einfach mal ein pflaumen-Kokos-Eis.

Der Trick ist, die Kokosmilch ein paar Tage im Kühlschrank zu lagern, denn dann kann man sie wie Sahne aufschlagen und das Eis wird auch ohne Eismaschine cremig.

Für einen halben Liter Eis braucht Ihr:

  • Eine kleine Dose Kokosmilch (muss mind. 2 Tage im Kühlschrank liegen)
  • 200 ml Mandelsahne
  • 150 g Pflaumen
  • Xylit oder Kokosblütenzucker
  • Zimt
  • 100 g Kokosraspeln

Zubereitung:

  • Schlägt die Kokosmilch cremig auf
  • Schlägt die Mandelmich mit dem Kokoszucker auf (wird nicht steif)
  • Die Pflaumen entkernen und klein schneiden und mit allen Zutaten mischen
  • In eine Fläche Form gern und 2 h anfrieren, einmal durchrühren und dann nochmal eine Stunde frieren


Super lecker mit halbierten Pflaumen, die Ihr einfach mit etwas Zimt und Xuker in der Pfanne anwärmt.

Sommersuppen und Falksalt

 Im Sommer stehen auf vielen Tischen Salate oder Gegrilltes, Suppen sind eher selten zu finden. Dabei gibt es so leckere Sommersuppen, denkt nur mal an eine Gazpacho oder eine schöne Toskanische Tomatensuppe mit Brot.

Ich esse im Sommer gerne lauwarme Gemüsesuppen, denn erstens gebe ich die Idee einer akzeptablen Badeanzugfigur nicht auf (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt) und zweitens kann ich so große Mengen kochen die ich dann einfach ins Büro mitnehme. So rette ich mich vor ungesundem Kantinenessen und Besprechungskeksen.

 

Eine meiner aktuellen Favoriten kommt völlig ohne Sahne daher, und schlägt kalorienmässig kaum zu Buche… eine perfekte Mischung!
für 8 Portionen (ich friere immer die Hälfte ein) braucht Ihr:

  • 4 Frühlingszwiebeln mit Grün
  • 3 Möhren
  • 1 kleinen Spitzkohl
  • Gemüsebrühepulver (ohne Hefe und Geschmacksverstärker)

Die Zubereitung ist sehr simpel: Ihr wäscht Alles und schneidet es grob in Stücke. In einem großen Topf wird das Gemüse in gutem Öl (ich habe eine Bio-Rapsöl) angeröstet und dann mit da 1 l Gemüsebrühe aufgegossen. 40 min köcheln und dann pürieren. Jetzt könnt Ihr die Suppe nach Geschmack würzen, mit Petersilie aufhübschen und lauwarm genießen.

Zum Würzen verwende ich aktuell gerne Falksalt. Das ist ein schwedisches Fingersalz, also Salzflocken die man mit den Fingern nach Geschmack über das Essen zerbröselt. Das gibt es in tollen Geschmacksrichtungen – unten seht Ihr meine aktuellen Favoriten. Dank einer Freundin habe ich Nachschub, denn die war dienstlich in Schweden und hat mir eine Tüte voll mitgebracht. In der Suppe habe ich “Wild Garlic”, also Bärlauch verwendet.

      

    Das Salz gibt es mittlerweile auch bei Amazon, meine Lieblingssorten habe ich Euch verlinkt.

    Beim Spitzkohl müssen Hashimotos-Patienten etwas aufpassen, denn nicht jeder verträgt Kohl. Ich selbst habe auch Phasen, in denen ich z.B. auf Blumenkohl mit einem engen Hals reagiere. 

    Mögt Ihr auch Sommersuppen?

    Sommer Must-Haves und Wassermelone

    Manche Fragen kann man spontan beantworten – als Westwing mich nach meinen Sommer Must-Haves fragte war die Antwort klar: Sommer heißt bei mir Farbe und Wassermelone.

    Von Herbst bis Frühling ist mein Zuhause eher ruhig – es gibt viel beige, grau und anderer Naturtöne. Sobald die Gartensaison startet darf es knallen – bunte Schüsseln und Gläser machen dann aus jedem Tisch eine Party.

     

    alle Schüsseln findet Ihr bei WestwingNow

     

    Solche farbigen Schüsseln habe ich in allen Varianten: für Dips, Desserts oder etwas geschnittenes Gemüse. Zu meinem schlichtem weißen Basisgeschirr kann es wild zugehen. Das Gute ist, dass man mit wenig Geld immer wieder neue Tische kreieren kann, denn ein paar Schüsseln sind deutlich günstiger als neues Geschirr.

    Mit Gläsern verhält es sich genau so, denn man kann in bunten Gläsern nicht nur ein schönes Glas Wein mit Freunden genießen sondern auch Desserts darin genießen.

    gläser

     

    Die Gläser findet Ihr hier, hier, hier und hier

    Neben bunten Tischaccessoires liebe ich im Sommer Melonen in jeder Form: pur, mit Schinken, Feta oder als Eis.
    Die Variante Wassermelone mit Feta habe ich Euch schon vorgestellt.

    Nach wie vor eine ungewöhnliche, aber sehr leckere und frische Kombination.

    Wassermelone kann aber noch mehr – nämlich lecker als Eis dder Slush einen heißen Tag versüßen.

    Slush kennen viele nur als dieses knallbunte supersüsse Zeug aus den Automaten im Freizeitpark – Slush kann aber auch vornehm, heißt dann Granité und ist im Prinzip gefrorenes, püriertes Obst.

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    Ein Wassermelonen-Slush braucht nicht viel, Ihr braucht

    • Wassermelone
    • Xylit oder einen anderen Süßstoff nach Wahl
    • Etwas Vanille
    • In der Erwachsenen Version: Vodka, Lillet oder Ramazzotti Aperitivo Rosato

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    Entkernt die Melone und püriert sie mit den anderen Zutaten. Pro Portion braucht Ihr knapp 100 ml Pürree. Gebt die Mischung in einen großen Zipper-Gefrierbeutel und friert sie ca 4 h ein. Kurz vor dem Servieren dann einfach im Blender zu Crushed Eis verarbeiten, Löffel rein und genießen.

    Wer keinen Blender hat, der nimmt die Tüte einfach 1x die Stunde aus dem Froster und knetet sie richtig durch. Man kann den Beutel durchgefroren übrigens toll zu Picknicks mitnehmen – erst kühlt man damit die anderen Lebensmittel, dann gibt es einen halbgefrorenen Melonenslush!

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    Für eine  etwas flüssigere Variante, z.B. als Willkommensdrink an einem tollen Grillabend, braucht Ihr nur 3 Grundzutaten:

    • Wassermelone (gerne gelbe, die Farbe ist so toll)
    • Eiswürfel
    • Etwas Süße (Honnig, Xylit, Stevia… Hängt von Eurem Ernährungskonzept ab)

    Gebt etwa 2x soviel entkernte Wassermelonenwürfel wie Eiswürfel in einen Blender, und mixt das Ganze fein durch. Nach Geschmack süßen und fertig ist die Grundversion.

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    Ihr könnt das aber toll aufpeppen:

    • Mit Aperitivo Rosato wird es herb
    • Mit Vodka stark
    • Mit Lillet Rose fein

    Von Prosecco würde ich hier ausnahmsweise die Finger lassen, die Mischung schmeckt metallisch.

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    P.S. Dank Essie kann man Wassermelone sogar auf den Fingern tragen

    Statt Green Smothies mal Golden Milk

    Wer aktuell Vegetarier- oder Veganerblogs liest, der stolpert überall über “Goldene Milch”. Ich kenne ja Mandel-, Haselnuss- und Kokosmilch – das man aus Gold Milch machen kann war mir neu 🙂

    Goldene Milch gilt aktuell als eines der Wundermittel der gesunden Ernährung. Schuld an dem Image ist Kurkuma oder Gelbwurz, ein Gewürz aus der indischen Küche das für den Magen-Darm-Trakt ausgleichend und anregend wirkt. Dem Wirkstoff Kurkumin wird ausserdem eine unterstützende Wirkung bei Tumortherapien zugesprochen. Ich kenne Kurkuma noch aus meinen Ayuveda-Zeiten, denn Kurkuma ist eine annerkannte Heilpflanze die in vielen indischen Gerichten vorkommt.

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    Wie wird Milch golden?

    Hierfür braucht man einfach nur eine Kurkuma-Paste. Die ist schnell hergestellt – Ihr braucht:

    • 1 EL Kurkumapulver
    • 100 ml Wasser
    • 1 EL geriebenen Ingwer
    • etwas frische Muskatnuss
    • Zimt und Süße nach Wahl (und evtl etwas frischen Pfeffer)

    Mischt das Wasser mit dem Kurkumapulver und köchelt das Ganze so lange, bis eine dickliche Paste entsteht.

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    Unbedingt dabeibleiben, denn die Gefahr des Anbrennens ist hoch! Während des Köchelns fügt Ihr den Ingwer und den Zimt hinzu.

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    Diese Paste hält sich im Kühlschrank ca. 2-3 Tage.
    Wer jetzt goldene Milch trinken möchte, der mischt einfach 2-3 TL der Paste mit warmer Pflanzenmilch (ich nehme Alpro Kokos) und würzt mit Zimt und etwas Süße (Agavendicksaft oder Süßstoff) ab.

    Wer die anregende Wirkung verstärken möchte, der mischt noch etwas frischen Cayennepfeffer unter. Mir ist das morgens zu heftig, pur ist die Milch durch den Ingwer schon recht würzig.

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    Wie schmeckts? Schwer zu beschreiben – sehr angenehm würzig. Wer allerdings keine kleine Ingwerstücke mag, der sollte die Pflanzenmilch durch ein Sieb ins Glas gießen, denn in der Paste sind feine Ingwerteile drin.

    Sagt mal Bescheid, ob es Euch geschmeckt hat

    Superschnelle Spinatsuppe mit meinem neuen Küchensklaven

    Kennt Ihr die Lecker-Scouts? Das ist eine Testcommunity von lecker.de.

    Als es hier vor einiger Zeit die Chance gab, sich auf einen Test zum neuen Krups HP5031 zu bewerben, war ich gleich dabei. #krupsprepandcook

    Foto von http://www.leckerscout.de/

     

    Als Mutter mit Vollzeitjob bin ich für jeden Küchensklaven dankbar, der mir Arbeit abnimmt. Also bekommt jetzt der Krups eine Chance.

    Was kann das Gerät? Kochen, rühren, schneiden und Dampfgaren – alles in Automatikprogrammen oder manuell zu steuern.

    Aber Ihr seid natürlich weniger an technischen Details interessiert, als an Rezepten.

    Daher die erste Herausforderung: Spinatsuppe.

    Pro Portin braucht Ihr:

    • 100 g frischen Babyspinat
    • 1/2 kleine Zwiebel
    • Öl
    • 300 mlGemüsebrühe
    • 50 ml Reissahne

    Zubereitung im Krups:

    1. Messer einsetzen
    2. Zwiebel und Spinat in den Topf geben und 10 sec auf Stufe 12 zerkleinern
    3. Messer durch Rührer ersetzen
    4. Öl in den Topf geben und Zwiebeln/Spinatmix 3 min auf 100 Grad garen
    5. Gemüsebrühe zugeben und 10 min auf 100 Grad erhitzen (Suppenprogramm)
    6. Kurz vor dem Servieren die Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und frischem Muskat abschmecken

    Klassisch kann man die Suppe auch zubereiten, dazu

    1. Zwiebeln hacken und in Öl andünsten
    2. Spinat zugeben und zerfallen lassen
    3. Brühe zugeben und 10 min kochen
    4. Pürieren und abschmecken
    5. Sahne zugeben und ggf nachwürzen

    Ich fand die Zubereitung im Krups sehr angenehm – werde aber weiterleiten ob er mehr kann als Suppe…. Wenn ja, darf er bleiben und wird bei Testende nicht zurückgeschickt.

    Habt Ihr so ein Teil? Was kocht Ihr damit?