Woche 1

Im Oktober steht ein großer Schulball an, im November starte ich einen neuen Job  und im Dezember ist Abschlussball unserer Tanzschule. Für alle diese Gelegenheiten möchte  wieder gut aussehen und meine überflüssigen Kilos loswerden.

Begonnen habe ich ja vor einigen Jahren mit der Dukan- Diät.  Meine Abnehmerfolge waren großartig, leider konnte ich dieses Gewicht nicht langfristig halten.

Warum? Die Gründe sind eine Mischung aus Faulheit (ich muss mich zum Sport wirklich jedes Mal Quellen), dem häufigen beruflichen essen gehen und abends spät Abendessen (ja und natürlich trinke ich dann auch ein Glas Wein dazu) und ein bisschen sicherlich auch das Thema Hashimoto.

 

Das darf überhaupt keine Ausrede sein und nicht abnehmen zu können, die Abnahme dauert einfach nur unglaublich viel länger durch die ständigen Wassereinlagerungen wird man permanent frustriert.

Meine Gewichtsentwicklung ist wahrscheinlich typisch für viele Schilddrüsenpatienten. Man nimmt kontinuierlich zu bis die Tabletten richtig eingestellt sind, und hat dann zwar immer wieder kleine Achtungserfolge in der Abnahme –  langfristige Erfolge lassen auf sich warten.

Meine Versuche mit Noom sind gründlich fehlgeschlagen, so schnell habe ich selten unnötig viel Geld ausgegeben.

Da ich morgens ohnehin selten frühstücke, wollte ich es einmal mit Intervallfasten versuchen. Eine gute Freundin mach das jetzt seit längerem sehr erfolgreich, und auch sie schafft es damit ihren stressigen Arbeitsalltag zu bewältigen.

Ich habe vor einigen Jahren einmal versucht zu Fasten, habe das aber ganz schnell danke übelster Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme wieder aufgegeben.  Um nichts falsch zu machen habe ich mich entschieden, die Unterstützung eines Programms zu nutzen. Ich habe mich für If-Change entschieden. #selbstbezahlt #WerbungdaNamensnennung

Los geht das Programm, dass insgesamt sieben Wochen dauert, mit der Grunderläuterung zum Thema Intervall Fasten und einem beispielhaften Wochenplan. Die Rezepte kommt mir alles sehr bekannt vor, es handelt sich überwiegend um Low-Carb Gerichte wie Paella mit Blumenkohl-Reis  oder Chili Con carne.

 


Vor meiner ersten Woche war extrem heiß, daher habe ich circa 2 l Wasser eingelagert. Die verschwinden in der ersten Wochen IntervallFasten sicherlich auch dank des kühler werdenden Wetters.

Meine Erkenntnisse nach der ersten Woche: nach 20:00 Uhr nichts mehr zu essen ist gar nicht so einfach, denn ohne es zu merken habe ich oft schnell mal ein Stückchen Gurke oder ein paar Nüsse gegessen. Ich esse gegen 19:00 Uhr zu Abend, und versuche halbwegs früh schlafen zu gehen. Ich habe morgens eigentlich keinen wirklichen Hunger,  freue mich Schlag zwölf aber dann doch auf meine erste Mahlzeit.

Getrunken habe ich morgens eine Tasse Kaffee mit einem Esslöffel Mandel Milch circa 1 l Kräutertee. Mittags gab es häufig einen Salat mit Hühnchen oder Ratatouille mit Schmand.

In meinen Instagram-Stories  zeige ich euch ja recht häufig meinem Bürolunch.  Ich habe wieder angefangen alle meine Mahlzeiten bei FDDB  einzutragen, das hilft mir meine 1200-1500 kcal am Tag zu bleiben.  Ich schaffe es immerhin zweimal zum Sport und laufe dort brav meine halbe Stunde auf dem Laufband und werde mich anschließend zweimal durch das Zirkeltraining.

Woche 2

Ich trinke immer noch morgens meine Tasse Kaffee mit einem Esslöffel Mandelmilch. Abends gibt es diese Woche zweimal gegrillten Thunfisch mit Gemüse, Huhn mit Salat  und einmal Steak.  Da wir Sonntag Hochzeitstag haben, gehen wir am Samstag lecker japanisch essen. Wir verzichten darauf, wie sonst üblich eine Flasche Wein zu bestellen  von der ich dann eh das meiste trinken  sondern beschränken uns auf die kleinen Gläschen Wein, die es als Begleitung zum Menü gibt.  Obwohl ich damit gerechnet habe hier auf der Waage wieder etwas zuzulegen, geht die Kurve im Moment sehr überraschend nach unten. Mein Ergebnis nach den ersten zwei Wochen konnte ich bisher sehen lassen.

Auch diese Woche habe ich nicht wieder zweimal zum Sport gequält, und auch im Büro wieder angefangen Wege zu Fuß zu laufen die ich vorher mit dem Auto zurückgelegt habe (von einem Bürokomplex zum nächsten). An manchen Tagen habe ich so 500-600 kcal auf meine Habenseite. Insgesamt habe ich nach zwei Wochen so 2-3 Kilo echte Abnahme, und ungefähr zwei Kilo Wasser verloren.

Ich habe festgestellt dass meine größte Versuchung die Heimfahrt ist. Je nach Verkehr brauche ich da schon mal 1,5 Stunden und fange da an alles in mich rein zu stopfen was ich im Auto finde. Ich packe mir jetzt einfach einen Apfel ein, den kann ich mit gutem Gewissen essen und schon bin ich aus einer voller raus .

Ich bekomme ein tägliches Mail mit Informationen und kleinen Motivationen,  das erinnert mich einfach daran was ich mit dem Programm erreichen wollte. Jetzt bin ich mal auf Woche 3 gespannt.

16. September

 

Wie Ihr in der Kurve seht, gibt es auch beim Intervallfasten Auf und Abs.  ein Auf ist bedingt durch 2 x spät abends noch essen gehen und einer fiesen Erkältung bei der Sport nicht möglich war und ich vor lauter Langeweile öfter als gut am Kühlschrank vorbeigekommen bin. Trotzdem geht es weiter bergab. Mittlerweile sind knapp 6 kg gegangen, die Hosen sind wieder lockerer und ich habe im Gürtel ein neues Loch entweiht…. Auf dem Teller waren viel Suppe, Salat und Tee (Erkältung), aber auch Zucchininudeln mit Lachs und Rote Beete Gnocchi mit Ziegenkäse (gekocht vom besten Ehemann). Der hatte Geburtstag, da gab es ausnahmsweise mal Paella (nicht Low Carb)… muss einfach auch mal sein und wurde mit einer extra Portion Laufband wieder wett gemacht.

 

Macht Ihr auch Intervallfasten? Was sind Eure Erfahrungen?

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