Zutat: Butter

Ofengegarter Spargel mit Bärlauchsalz und Bärlauchpesto

Frühling ist die Saison von Spargel, Erdbeeren und Bärlauch – naturgemäß passt alles was gleichzeitig reif wird auch gut zusammen.

Mein aktueller Favorit ist ofengegarter Spargel mit Bärlauchpesto – das ist wunderbar würzig und eine tolle Variante zu Hollandaise oder geschmolzener Butter.

Ih würze den Spargel mit Bärlauchsalz, das ist schnell gemacht und auch ein schönes Geschenk für Gäste.

Bärlauchsalz

1 Bund Bärlauch

500 g grobes Meersalz

Der Bärlauch muss fein püriert werden, das geht mit einem Pürrierstab oder einer Küchenmaschine. Das Mus mischt Ihr jetzt mit dem Salz und gebt die Mischung flach auf ein Backblech. Die Mischung muss jetzt 1-2 Tage trocknen – am Besten draußen. Wer keine Gesuld hat, trocknet das Ganze auf einem Backblech bei 80 Grad für ca 3-4 h. Wenn die Mischung sehr trocken ist, entweder mit den Fingern zerbröseln oder in der Küchenmaschine fein mahlen. Schmeckt toll zu allen Gemüsegerichten oder auf gekochtem Ei.

Das Bärlauchpesto habe ich Euch schön vorgestellt, das Zeug ist total lecker und auch der Favorit meiner Freunde.

Für den ofengegarten Spargel kommen diese Dinge nun zusammen – und ich liebe es! Durch das Garen in Folie oder einem Bratschlacu bleibt der Spargel sehr aromatisch und laugt durchs Wasser nicht aus.

Was ist Eure Lieblingsvariante für Spargel?

Ofengegarter Spargel mit Bärlauchsalz und Bärlauchpesto
Ofengegarter Spargel mit Bärlauchsalz und Bärlauchpesto
Portionen Vorbereitung
2Portionen 5Min
Kochzeit
60Min
Portionen Vorbereitung
2Portionen 5Min
Kochzeit
60Min
Zutaten
Anleitungen
  1. Den Spargel waschen und feucht in einen Bratschlauch geben oder in Alufolie legen. Mit Butter und Bärlauchsalz würzen, Schlauch oder Folie schließen und im Ofen bei 120 Grad ca 60 min garen. Ich esse den Spargel gerne etwas al Dente, mögt Ihr in weicher dann bei 150 Grad garen.
  2. Mit dem Pesto zusammen genießen.

3D-Apfel aus Panna cotta mit Apfelkern

## Beitrag enthält Werbung da Verlinkung auf Produkte bei Amazon ##

Weihnachten naht – in 4 Wochen ist es soweit. Also werden die Kochbücher gewälzt und die Rezepteblogs nach schönen und nicht allzu aufwändigen Rezepten durchforstet. Da wir Weihnachten aus Tradition vor dem Essen in die Kirche gehen brauche ich Rezepte, die ich idealerweise am Vortag vorbereiten kann.

Durch Zufall bin ich beim Stöbern im WWW auf die 3D-Desserts gestoßen

 

 

von www.broadsheet.com.au

Ich habe lange versucht herauszufinden wie das wohl zu bewerkstelligen ist und bin dann ganz schnell auf Silikonformen gestoßen.

Der Trick ist, dass ein gefrorener Fruchtkern in eine feste Creme gesteckt wird, das Ganze wird eingefroren und dann glasiert oder mit Sprühfarbe dekoriert.

Klingt kompliziert? Ist es wirklich nicht.

Was Ihr braucht:

  • eine 3D-Silikonform
  • ein Rezept für eine feste Creme (ich habe mich für Low Carb Panna Cotta entschieden)
  • einen Fruchtkern (ich habe einfach ein schnelles Apfel-Lebkuchen-Kompott gekocht)
  • Mirror Glaze (selbstgemacht oder  gekauft)

so sieht der Kern dann aufgeschnitten aus

3D-Apfel aus Panna cotta mit Apfelkern

3D-Apfel aus Panna cotta mit Apfelkern

Portionen
5Portionen

Portionen
5Portionen

Zutaten
Panna Cotta

Apfelkompott gekauft und gepimpt

Apfelkompott selbst gemacht

Anleitungen
  1. Für den Apfelkern die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Butter mit dem Kokosblütenzucker schmelzen und etwas ankaramelisieren lassen. Dann die übrigen Zutaten zugeben und ca. 10 min köcheln. Die Äpfel sollen noch Biss haben. Die Masse in einer Eiswürfelform mit kleinen Würfeln ca. 5 h durchfrieren. Alternativ könnt Ihr auch einfach kleine Kompotthaufen auf einen mit Backpapier belegten Teller geben und die Einfrieren.

  2. Für die Panna Cotta die Sahne mit dem Agar Agar und den anderen Zutaten kalt verrühren und dann unter Rühren ca. 2 min köcheln lassen. Die Silikonformen zur Hälfte mit der Masse füllen und für 10 min anfrosten. Hierdurch wird die Masse fest.

  3. Jetzt den Rest der Masse zugeben (dabei die Form nur zu 2/3 füllen) und den geforenen Apfelkern zugeben. Bis zum Rand auffüllen.
    Die Apfelform muss jetzt für ca. 5-6 h in den Froster - je länger desto weniger Zerstörung habt Ihr beim Entformen.

  4. Die gefrorenen Äpfel auf einem Gitterrost mit der Mirror Glaze begießen. Ich habe fertige verwendet -die ist nicht vegetarisch! Es gibt aber sehr einfache Rezepte mit Agar Agar (ich war nur zu faul).
    Das Ganze jetzt zurück in den Kühlschrank und bis zum Servieren dort stehen lassen.

  5. Dekoideen: formt aus Dekoschokoklade noch Apfelstiele und Blätter, stellt die Äpfel auf einen zerbröselten Brownieboden und stellt die Äpfel auf einen leckeren Keks (z.B. ein Ingwer Shortbread).

Rezept Hinweise

 

Meine Silikonform

Mirror Glaze

Apfel-Käsekuchen mit Haselnussboden

Ea wird Herbst, d.h. die Blätter färben sich ein und das Obst ist reif. Wir haben zwar nur einen kleinen Apfelbaum im Garten, der überrascht uns aber alle 2 Jahre mit Massen von süßen Äpfeln. Ich habe keine Ahnung welche Sorte das ist, aber sie sind rot, süß und eignen sich hervorragend zum Backen. Also gibt es jeden Herbst so lange Apfelkuchen in allen  Varianten bis meine Familie um Gnade winselt.

Mein aktueller Liebling ist ein Apfel-Käsekuchen, der durch einen knusprigen Boden aus gerösteten Haselnüssen einen extra Kick bekommt.

Der Kuchen ist schnell zubereitet und hält ich im Kühlschrank ein paar Tage frisch.

 

 

Apfel-Käsekuchen mit Haselnussboden
Apfel-Käsekuchen mit Haselnussboden
Portionen Vorbereitung
12Stück 10Minuten
Kochzeit
75Minuten
Portionen Vorbereitung
12Stück 10Minuten
Kochzeit
75Minuten
Anleitungen
  1. Für den Boden die Haselnüsse mit der Butter in eine Pfanne geben und anrösten. Etwas abkühlen lassen und mit den Flohsamenschalen mischen. Die Mischung auf den gefetteten Boden einer Springform verteilen (ich habe eine 26er genommen).
  2. Die Äpfel schälen und würfeln und auf dem Boden verteilen.
  3. Die restlichen Zutaten gut verrühren und auf den Boden geben. Bei 175 Grad ca 75 min Ober- und Unterhitze backen. Den Ofen ausschalten und im Ofen auskühlen lassen.
  4. Am Besten schmeckt der Kuchen nach einer Nacht im Kühlschrank.

Saftige Apfelmuffins (mit Verlosung von 3 Paketen FiberHUSK*)

Am Wochenende herrscht bei uns häufig Ernährungsanarchie: alle stehen zu unterschiedlichen Zeiten auf, essen wenn sie Hunger haben und treffen sich meist erst Sonntags zum Kaffee wieder.

Ich backe gerne Muffins, denn die kann man Samstags backen und dann Sonntag entweder zum späten Frühstück genießen oder zum gemeinsamen „Mist, das Wochenende ist schon wieder rum“ Kaffee am Sonntag.

Diese Low Carb Apfelmuffins bestehen aus sehr wenigen Zutaten:

  • gemahlene Mandeln
  • Butter
  • Eier
  • Äpfel
  • Xylith

Dazu noch etwas Zimt und Liebe – fertig sind knusprig-saftige Low Carb Apfelmuffins.

Der Trick, aus gemahlenen Mandeln und Eiern einen saftigen Teig zu erzeugen besteht in der Verwendung eines Bindemittels. Hier wird in der Low Carb-Küche gerne auf gemahlene Flohsamenschalen zurückgegriffen. Sind diese fein gemahlen, binden die Teige und machen sie schön fluffig. Ich hatte ja neulich eine Probe  von FiberHUSK zu einer Tarte verarbeitet, Da ich so begeistert war, habe ich mal frech nach Produktproben gefragt und prompt 3 Pakete für Euch ergattert.

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Ihr könnt das Produkt bestellen, oder ganz einfach hier gewinnen.

Was Ihr tun müsst? Hinterlässt mir einfach einen Kommentar, welches Rezept Ihr mal mit FiberHUSK ausprobieren wollt. Die Gewinner benachrichtige ich per Mail.

Die Verlosung ist am 8.5. um 20.00 Uhr.

 

* Das Produkt würde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Saftige Apfelmuffins
Saftige Apfelmuffins
Portionen Vorbereitung
16Muffins 15Min
Kochzeit
20Min
Portionen Vorbereitung
16Muffins 15Min
Kochzeit
20Min
Zutaten
Anleitungen
  1. Die Äpfel in Würfel schneiden ind entweder mit 150 ml Weißwein, Apfelsaft oder Wasser in 20 min weich kochen. 100 gr Xylith zugeben und mit Zimt oder Vanille würzen, Abkühlen lassen.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den Mandeln und der Hälfte des Xyliths mischen. Eine Handvoll Teig Abnehmen (das werden später Streusel).
  3. Die Eier und das FiberHUSK zugeben und zu einem Teig verarbeiten. Dienabgekühlte Apfelmasse zugeben und verrühren. Jetzt müsst Ihr probieren, ob Euch der Teig süß genug ist, denn das hängt extrem von den Äpfeln ab.
  4. Den Teig in Papierförmchen füllen und die Streusel auf dem Teig verteilen. 20 min bei 180 Grad backen (unbedingt Stäbchenprobe machen). Nach dem Backen noch 20 min im ausgeschalteten Backofen auskühlen lassen.
Rezept Hinweise

 

Zitronentarte mit knusprigem Mandelboden

So langsam zieht der Frühling in die Pfalz ein. Überall blühen die Magnolien und selbst in unserem Garten fangen die Blumen an zu blühen… bei meinem schwarzen Daumen jedes Jahr wieder ein Wunder.

Zum schönen Wetter, und dem ersten Mittagessen im Freien passt eine frische Zitronentarte. Die bietet mit einem Mandelboden, der Zitronencreme mit Rosmarin und frischen Feigen alles was ein Frühlingstag braucht.

Die Kunst bei low carb Tartes ist, einen knusprigen Boden zu bekommen der nicht sofort bricht… klar gelingt mir das IMMER (siehe gaaaanz unten).

Ausser Mandeln und Butter braucht man daher ein Bindemittel, z.B. gemahlene Flohsamenschalen oder Chiasamen die die Flüssigkeit aufnehmen. Ich verwende gerne Flohsamenschalen und habe im Kuchen eine kostenlose Produktprobe von FiberHUSK verwendet. Die Firma versucht gerade auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Da ich das Produkt mag unterstütze ich gerne mit einer Produktnennung*.

 

 

 

 

Zitronentarte mit knusprigem Mandelboden
Frische Zitronentarte mit Rosmarin und Feigen auf einem knusprigen Mandelboden
Zitronentarte mit knusprigem Mandelboden
Frische Zitronentarte mit Rosmarin und Feigen auf einem knusprigen Mandelboden
Portionen Vorbereitung
8Stück 5Min
Kochzeit Wartezeit
20Min 3h
Portionen Vorbereitung
8Stück 5Min
Kochzeit Wartezeit
20Min 3h
Zutaten
Mandelboden
Zitronencreme
Anleitungen
  1. Die Zutaten für den Boden in einer Rührschüssel zu einem Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie packen und für 30 min im Kühlschrank runterkühlen lassen (wie bei jedem Mürbeteig).
  2. Den Teig zwischen 2 Bogen Backpapier ausrollen und damit eine 26er Springform auslegen. Nehmt lieber keine Tarteform, ausser ihr habt eine sehr gute mit herausnehmbaren Boden, denn der Rand bricht ziemlich schnell ab.
  3. Bei 175 Grad 20 min backen. Hier nach 15 min im Ofen nachschauen, der Teig darf nicht zu dunkel werden. Den Boden komplett runterkühlen lassen.
  4. Für die Creme aus den 2 Zitronen Zesten und Saft erzeugen. Es sollte ca. 100 ml Zitronensaft ergeben. Den Saft mit den Zesten, der Butter, dem Xucker, dem Eigelb und den 2 Eiern in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen. Die Creme soll andicken aber nicht kochen - sonst habt Ihr Zitronenrührei.
  5. Wenn die Creme gut angedickt ist zum abkühlen beiseite stellen. Wenn die Creme kalt ist, den Joghurt unterrühren und ggf nochmal nachsüßen. Jetzt den Rosmarin zugeben.
  6. Die Creme auf den ausgekühlten Boden geben und 2-3 h im Kühlschrank kalt stellen.
Rezept Hinweise

Warum man keine Obstkuchenform als Tarteform verwenden soll??? Weil dann der blöde Rand abbricht..... und das sieht blöd aus!

Und Ihr seht, wie Fotos im Internet täuschen können 🙂

*ich habe 2 Beutelchen FiberHusk zum Testen bekommen... mehr nicht :--)[amazon_link asins='B00M1WSSDG' template='ProductCarousel' store='kaliblog-21' marketplace='DE' link_id='e3ff1337-40ab-11e8-924b-7bf09ef2a8a8']

Glutenfreier Hefezopf

Ostern gibt es Hefezopf und Soleier – das gehört bei uns einfach zur Ostertradition. Glutenfreier Hefezopf hat leider seine Tücken, denn das glutenfreie Mehl ist oft schwer, geht nicht auf und die typischen Hefezopf-Poren fehlen.

Als ich gestern bei Aldi Süd über glutenfreies Mehl gestolpert bin, hat mich der Ehrgeiz gepackt es nochmal zu versuchen. Der Trick beim glutenfreien Mehl ist es, ein Bindemittel hinzuzugeben. Viele verwenden Xanthan, ich habe das allerdings nicht immer im Haus und habe einfaches Guarkernmehl verwendet. Das hält den Teig etwas zusammen und simuliert das Klebereiweiß (Gluten) im normalen Weizenmehl.

Der Zopf duftet fast wie das Original, und mit Butter und Erdbeermarmelade (jawoll) schmeckt er wie das Original. Durch Kokosblütenzucker oben drauf bekommt er einen schönen Crunch.

 

 

wenn man Fotos auf dem Boden macht, und die Katze mal nachschaut was da so lecker riecht

 

Glutenfreier Hefezopf
Glutenfreier Hefezopf
Zutaten
Anleitungen
  1. Mischt das Mehl mit dem Salz, dem Xylith und dem Guarkernmehl. Gebt den Vanillezucker oder die Vanille dazu (ich mahle immer einige Vanilleschoten wenn diese im Angebot sind - schmeckt viel besser und ist zuckerfrei)
  2. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Den Zucker und die Hefe zugeben und gut umrühren. Dann die Eier einrühren.
  3. Die Mischung zum Mehl geben und mit dem Knethaken gut verrühren.
  4. Die Schüssel gut verschließen und ca. 45 min an einem warmen Ort gehen lassen. Ich gebe dazu einfach warmes Wasser ins Waschbecken und stelle die Schüssel hinein.
  5. Den gegangenen Teig (und ich war baff wie schön der hochgeht) in 3 Teile teilen und flechten. Hier gilt es, nicht zuviel Luft aus dem Teig zu drücken. Der Teig bricht leichter als normaler Hefeteig, daher drücke ich ihn eher in Form als dass ich ihn rolle.
  6. Das Eigelb mit etwas Milch vermischen und den Hefezopf damit bestreichen. Nach Geschmack noch mit gehobelten Mandeln oder Kokosblütenzucker bestreuen.
  7. In den auf 160 Grad vorgeheizten Ofen geben und ca. 30 min backen. Der Zopf muss goldbraun sein und sich überall fest anfühlen.
  8. Etwas auskühlen lassen (aber nur soviel, dass die Butter noch schmilzt) und dann genießen - mit Erdbeermarmelade und Butter!!!!
Rezept Hinweise

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