Essenstechnisch ist der Herbst in der Herbst in der Pfalz eine eigene Jahreszeit, man ernährt sich nämlich ausschliesslich von Zwiebelkuchen und neuem Wein. Diese Mischung ist extrem lecker, wenn man zu viel isst kann es leicht explosiv werden 😉


Der Kniff am glutenfreien Hefeteig ist, dass er schwer hoch geht. Durch das Fehlen von Gluten ist er schwerer als normaler Teig. Wer hier Probleme hat, dem empfehle ich den Blog von Kochtrotz zu lesen. Hier gibts eine sehr ausführliche Anleitung für Hefeteig und ein paar schöne Rezepte (Brötchen, Focaccia, Pizzateig).

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Die glutenfreie Variante ist einfach herzustellen, ihr braucht für ein Blech:

  • 350 g glutenfreies Universalmehl
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml lauwarmes Mineralwasser
  • 2 EL Öl
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Meersalz mit Kräutern
  • 1 TL gemahlene Flohsamenschalen (damit wird es knusprig)
  • 1 Packung Trockenhefe

VORTEIG:

  • Mineralwasser mit Hefe, Zucker und Flohsamen mischen. 10 min gehen lassen, die Hefe beginnt hier schon zu blubbern.

TEIG:

  • Alle Zutaten mischen und in einer geölten Plastikschüssel mit Deckel 20 min gehen lassen. Der Teig verdoppelt dabei sein Volumen. Auf einem geölten Backblech ausrollen.

ZWIEBELKUCHENBELAG:

  • 600 g Zwiebeln
  • 200 g Speck
  • 200 ml Reissahne (wer kein Problem mit Laktosefrei und Soja hat, kann Schmand oder Sojasahne nehmen)
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, frischer Kümmel

Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden u d mit dem Speck anbraten. Die anderen Zutaten gut mischen und unter die Zwiebelmasse rühren. Auf dem Teig verteilen und bei 200 Grad 30 min backen. Lecker schmeckt der Zwiwwelkuchen lauwarm mit einem Glas Federweisser (neue Woi).

Dukaner ersetzen das Mehl einfach durch Gluten, und haben schon ein reines Proteingericht (PP). Low Carbler können statt dem glutenfreien Mehl auch Gluten verwenden, oder eine Mischung aus Leinsamen-, Mandel- und Glutenmehl.

 

Falls Ihr die Reissahne noch nicht kennt, die gibt es in gut sortierten größeren Supermärkten. Da ich wegen meines Hashimotos keine Sojaprodukte essen kann, und auch auf Milcherzeugnisse nicht gut reagiere, ist das für mich eine tolle Alternative. Diese Reissahne ist beim Kochen ähnlich wie Sojasahne – lässt sich allerdings nicht aufschlagen. Aber eine tolle Alternative zu Ziegenfrischkäse in meinen Soßen.

Fühlt Ihr Euch schon Pfälzisch?

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