Heute mal kein Rezept, sondern nur ein kleines Stimmungsbild. Ich bin neulich über dieses entzückende Buch gestolpert – das Hashi Mo.

Worum geht es? “In dieser KURZGESCHICHTE erzählt Hashi Mo., das Hashimoto-Monster, auf amüsante Weise von seinem Alltag und seiner Sicht der Dinge.
Die Erkrankung soll dadurch nicht ins Lächerliche gezogen werden, schließlich sind wir selbst betroffen und wissen nur zu gut, wie sehr sich das Leben dadurch verändern kann. Dennoch muss man sich mit der Krankheit arrangieren und dabei hilft manchmal auch eine kleine Portion Humor.” www.amazon.de

Leider gelingt es mir heute nicht, den Alltag mit Humor zu nehmen..
Mein Hals ist dick (und ich bin nicht verärgert, sondern meine Schilddrüse einfach geschwollen), meine Beine fühlen sich an, als wäre ich Marathon gelaufen (dabei war ich Sonntag nur beim Sport und anschließend 10 km entspannt mit meiner Familie wandern) und mir ist abwechselnd heiß und kalt. Von leichter Zunahme trotz perfekt ausgeklügeltem Tages-Speiseplan streng nach Low Carb gar nicht zu reden.. wie soll es einem dabei gut gehen?
So wie mir geht es garantiert vielen Hashimoto-Kranken. Das Gemeine – man sieht es uns nicht an! Heute sprach mich wieder ein lieber Kollege an (und lieb ist hier ehrlich gemeint, ich mag ihn wirklich) ob ich ein bisserl zugelegt hätte über Weihnachten. Klar – 10 kg seit letztem Sommer – trotz strengem Low Carb mit weniger als 20 g KH am Tag… ich renne 3 x die Woche ins Fitnessstudio – was soll ich denn sonst machen?
Dank zunehmendem Alter werde ich gelassener, vielleicht auch weniger eitel. Ein paar Kilo mehr machen mich nicht zu einem schlechteren Menschen, aber zu einem schlecht gelaunteren. Dank meiner schönen NYDJ-Stretchjeans passen mir noch die Hosen, aber sobald es da kneift… ja was mach ich denn dann?
Aufhören zu essen?
Ich habe mir jetzt folgenden Plan zurecht gelegt:

  • Low Carb (ich habe gute Erfahrungen damit) – Ziel sind 20 g KH am Tag
  • ich versuche, mit 1500 kcal auszukommen, mein Grundumsatz liegt (ohne Sport) bei ca. 2.200 kcal (ich bin recht aktiv, renne ständig durch die Firma und habe auch zu Hause selten Langeweile)
  • kein Alkohol mehr (könnte mich mir mit den KH zwar leisten, ist aber kontraproduktiv)

Ich werde berichten, wie meine persönliche Hashimoto-Diät funktioniert…

Falls jemand von Euch betroffen ist, ich freue mich über Feedback oder persönliche Erfahrungen zum Thema


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