Erdbeerzeit ist Kuchenzeit. Am liebsten mag ich Erdbeerkuchen mit knusprigem Mürbeteig und Erdbeeren, ohne Chichi wie Pudding oder Creme. Will man aber auf Mehl verzichten, wird das mit dem Mürbteig schwierig, oder?
Nein – stimmt nicht – man muss einfach nur kreativ sein!

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Für einen Mürbeteig in einer normalen 26er Springform oder einer Obstbodenform braucht Ihr:

  • 200 g Kokosraspeln
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • Vanille oder Tonkabohne
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 4 EL Xylit

Zubereitung des Mürbteigs:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Butter schmelzen
  3. mit dem Xylit schaumig rühren
  4. Kokosraspeln und Ei einrühren
  5. mit Tonkabohne oder Vanille süßen
  6. mit feuchten Händen in eine Spring-, Obstkuchen- oder Tarteform drücken (man sieht wunderbar meine Fingerabdrücke auf dem Kuchen, für jedes CSI wäre das ein gefundenes Fressen)
  7. ca. 30 min backen (der Kuchen muss fest sein und die Ränder bräunlich)
  8. Rausnehmen und abkühlen lassen
Kokosmürbteig glutenfrei und low carb für Erdbeerkuchen
Kokosmürbteig glutenfrei und low carb für Erdbeerkuchen

Für den Belag gabs frische Erdbeeren vom Bauern. Da ich weder Sahne noch Vanillecreme mag, habe ich die Erdbeeren heute mit einer Kokos-Erdbeer-Creme übergossen.

Dafür einfach:

  • 100 ml Kokosmilch (wem das zu kokossig ist, nimmt einfach kaltes Wasser)
  • 5 Erdbeeren
  • 2 EL Xylit
  • Vanille
  • 1 Packung Kaltrührgelatine

Alles mit dem Schnellschneidestab aufrühren und über die Erdbeeren geben. Nach ca. 30 min im Kühlen ist der Erdbeerkuchen verzehrfertig.

 

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Kokosmürbteig glutenfrei und low carb für Erdbeerkuchen

Meiner Familie hat der Kuchen wunderbar geschmeckt – ich habe mir selbst einfach ein paar Joghurttörtchen gemacht (Rezept bald hier auf dem Blog)
Wie mögt Ihr Euren Low Carb-Kuchen am Liebsten?

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4 Comments on Kokosmürbteig glutenfrei und low carb für Erdbeerkuchen

  1. Hallo Kalinka!

    Alleine der Boden hört sich schon sehr lecker an… daraus müsste man doch auch “Kokoskekse” machen können, oder? Wird das knusprig?

    Liebe Grüße,

    Susanne

    • Solche Kommentare sind nicht hilfreich für Fremde. Mich interessiert eher wie das Backen geklappt hat umd das Ergenis war – OPTISCH und GESCHMACKLICH.
      Mein Teig war bei knapp 180° nach 20 Minuten sehr sehr dunkel und dafür noch matschig. Schade um die Mühe.

  2. Klasse Idee : ein Hauch mehr Zucker und evtl mit 99% Schoki? Knusprig war der Boden auf jeden Fall 😉 wenn Du sie backst schick mir ein Foto – das stell ich online 😉

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