Schlagwort: Low Carb

Low Carb Pizzaboden

Bruni hat mal wieder gezaubert, und ein tolles Rezept für Pizzaboden entwickelt – für alle die keinen Käse- oder Thunfischboden mehr essen mögen oder einfach mal Abwechslung brauchen.

Für 2 kleine Pozzen braucht Ihr:

  • 60 g Proteinpulver
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 Eier
  • 60 g Ghee oder Kokosöl
  • 80 g fester Quark (z.B. Töpfen oder Schafsquark)
  • Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer

Mischt alle Zutatengut durch und streicht 2 Böden auf ein mit Backpapier belegtes Backblechnach Geschmack belegen und 15 min bei 175 Grad Umluft backen.

 

Coldbrew Infusion – kalter Kaffee mit Aroma

Über Coldbrew, den kaltgebrühten Kaffee, habe ich ja erst vor 2 Tagen etwas Geschrieben. Ihr kennt mich, wenn ich so etwas für mich entdeckt habe muss ich weiter experimentieren. Auf amerikanischen Seiten habe ich einige tolle Ideen für aromatisierten Codbrew gefunden.

  
Da der Kaffee ja 12 h kalt zieht, kann man ihm einige Aromen zugeben, d.h. man kann völlig auf künstliche Aromen verzichten. 

Zum „Brühen“ habe ich meine alte Drück-Kanne aus Studententagen wieder entdeckt (Gottseidank kann ich nichts wegwerfen). Hier kann man den Kaffee anrühren, die Kanne passt in den Kühlschrank, und zum Trinken oder umfüllen drückt man einfach die Filterscheibe nach unten.

  
Grundrezept Coldbrew:

Pro Tasse (150 ml) Coldbrew braucht Ihr 150 ml Wasser und einen gehäuften EL Kaffeepulver. Wenn Ihr den Kaffee frisch mahlt, wählt einen groben Mahlgrad. Wenn der Kaffee zu fein ist, schmeckt er nicht so gut.

Das Kaffeepulver in kaltes Wasser rühren und 8 h bei Zimmertemperatur oder 12 h im Kühlschrank ziehen lassen. Filtern und genießen.

Meine Lieblingskombis sind:

  1. Coldbrew Oriental: gebt 4-5 leicht aufgedrückte Karsamomkqpseln in den Ansatz, mit ziehen lassen und ausfiltern. Schmeckt leicht süßlich und würzig
  2. Coldbrew Vanille: eine ausgeschabte Vanilleschote zugeben. Die habe ich oft zu Hause alle Rest, normalerweise mache ich daraus Vanillezucker. Einfach vor dem Filtern wieder entfernen.
  3. Coldbrew Fruity: die Schale 1/2 Bio-Orange dünn abhobeln, dazu noch etwas Zimt, ungewöhnlich aber total lecker
  4. Coldbrew Chocolate: einfach 1 TL Kakaopulver zugeben (auf 1 l Wasser)

Probiert es aus und schreibt mir Eure Lieblingskombis! 

P.S. Ich mag ja gerne geschäumte Milch auf dem Kaffee. Wenn man Kokosmilch 1-2 Tage in den Kühlschrank stellt, kann man sie stichfest aufschlagen!

   
 

  

Bruni zaubert: diesmal Himbeertörtchen

Ich habe Euch ja neulich schon ein tolles Bruni-Rezept gepostet! die tollen Bulletproof-Cupcakes.

Heute wird es sommerlich, mit tollen Himbeertörtchen.

Ihr braucht:

  • 200 g gemahlene Nüsse (Mandel oder Haselnuss)
  • 1 TL Weinsteinbackpilver
  • 3 Große Eier
  • Mark einer Vanilleschote
  • Xuker oder Xylit nach Geschmack
  • 1 TL Kakaopulver
  • 60 g Ghee (oder Kokosöl)
  • Stichfesten Joghurt
  • Himbeeren

Zubereitung:

  1. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen
  2. Eigelb mit den übrigen Zutaten mischen, Eiweiß unterheben, auf einem mit Backpapier belegten Backblech fingerdick ausstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad 30 min backen.
  3. Mit einem Dessertring oder Glas Kreise ausstechen, mit gesüßtem Joghurt bestreichen und den Beeren belegen.
  4. Wer genug Dessertringe hat, kann die Törtchen im Dessertring vorbereiten und kurzdurchkühlen. Wer keine hat, kann auch einfach Backpapierstreifen zuschneiden und mit einer Büroklammer fixieren
  5. Wer will, friert die Törtchen an – das sind dann kleine Eistörtchen

Super lecker und extrem hübsch auf jedem Kuchenteller. Seid gespannt, Bruni hat noch viel mehr auf dem Kasten!

Fremdgebloggt: Bulletproof Cupcake

In meiner Dukanzeit habe ich eine Gruppe toller Frauen kennen gelernt – eine davon ist Bruni, eine hervorragende Köchin und Bäckerin aus Paderborn. Sie postet immer Fotos auf Facebook, bei denen mir das Wasser im Mund zusammen läuft und ich sofort zum Kühlschrank laufe um etwas essbares zu suchen.

Ihr neuster Clou sind Bulletproof Cupcakes. Als Kaffee ist Bulletproof ja seit fast einem Jahr ein Klassiker – als Cupcake war es mir neu und sieht unglaublich lecker aus.

Ich habe das Originalrezept für Euch ganz leicht abgewandelt.

 

Bulletproof Cupcakes von Bruni

Für 12 Cupcakes braucht Ihr:

  • 8 EL Xylit
  • 250 g zuckerfreie Schokolade (gibt es in gut sortierten Hussel-Läden und online bei Amazon)
  • 75 g Butter (für Bulletproof verwendet man ungesalzene Weidebuter oder hochwertiges Kokosfett)
  • 4 Eier
  • Vanille, Flavourdrops oder abgeriebene Tonkabohne
  • Salz
  • Kakao
  • 1 TL Mandelmehl fein

Heizt den Ofen auf 175 Grad vor.

Schmelzt die Schokolade mit der Butter vorsichtig in einem Topf. Schlägt das Eigelb mit 4 EL Xylit schaumig auf und hebt die Masse unter die abgekühlte Butter-Schoko-Masse. Gebt das Mandelmehl, Kakao und Vanille dazu. Schlägt das Eiweiß mit einer Prise Salz auf, gebt ganz zum Schluss den Rest Xylit zu (wie bei einer Baisermasse) und hebt den Eischnee unter den Rest.

Füllt die Masse in Förmchen (nur zu 3/4 füllen, der Teig geht durch den Eischnee hoch) und 10 min bei 175 Grad backen.

Als Topping eine Frischkäse-Xylit-Mischung oder eine leckere Buttercreme…. Sieht doch absolut klasse aus, oder?

Pfirsichtürmchen zum Frühstück

Wenn die Sonne scheint, und ich frische Weinbergpfirsiche zu Hause habe, dann muss ich einfach etwas Besonderes zum Frühstück haben. Also gibt es den klassischen Tassenkuchen einfach mal geschichtet als Türmchen.


Für einen Turm braucht Ihr:

  • 2 EL Mandelmehl
  • 2 EL sojafreies Eiweisspulver
  • 1 Ei
  • 1 EL Xylit oder andere Süße
  • 1 EL Mandelmilch

Mischt die Zutaten gut zu einem Brei und streicht ihn auf ein mit Backpapier belegten Teller aus. Das Ganze wird 3 min in der Mikrowelle gegart.

Dann mit einem Glas 3 Kreise ausstechen (oder einfach in 4 Vierecke schneiden) und die einzelnen Teigschichten mit je 1 EL Schafsmilchquark bestreichen und etwas gewürfeltem Weinbergpfirsich belegen. Alles aufeinander Schichten und – nach Geschmack – mit Low Carb Pfannkuchensirup begießen.

 

Sommersuppen und Falksalt

 Im Sommer stehen auf vielen Tischen Salate oder Gegrilltes, Suppen sind eher selten zu finden. Dabei gibt es so leckere Sommersuppen, denkt nur mal an eine Gazpacho oder eine schöne Toskanische Tomatensuppe mit Brot.

Ich esse im Sommer gerne lauwarme Gemüsesuppen, denn erstens gebe ich die Idee einer akzeptablen Badeanzugfigur nicht auf (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt) und zweitens kann ich so große Mengen kochen die ich dann einfach ins Büro mitnehme. So rette ich mich vor ungesundem Kantinenessen und Besprechungskeksen.

 

Eine meiner aktuellen Favoriten kommt völlig ohne Sahne daher, und schlägt kalorienmässig kaum zu Buche… eine perfekte Mischung!
für 8 Portionen (ich friere immer die Hälfte ein) braucht Ihr:

  • 4 Frühlingszwiebeln mit Grün
  • 3 Möhren
  • 1 kleinen Spitzkohl
  • Gemüsebrühepulver (ohne Hefe und Geschmacksverstärker)

Die Zubereitung ist sehr simpel: Ihr wäscht Alles und schneidet es grob in Stücke. In einem großen Topf wird das Gemüse in gutem Öl (ich habe eine Bio-Rapsöl) angeröstet und dann mit da 1 l Gemüsebrühe aufgegossen. 40 min köcheln und dann pürieren. Jetzt könnt Ihr die Suppe nach Geschmack würzen, mit Petersilie aufhübschen und lauwarm genießen.

Zum Würzen verwende ich aktuell gerne Falksalt. Das ist ein schwedisches Fingersalz, also Salzflocken die man mit den Fingern nach Geschmack über das Essen zerbröselt. Das gibt es in tollen Geschmacksrichtungen – unten seht Ihr meine aktuellen Favoriten. Dank einer Freundin habe ich Nachschub, denn die war dienstlich in Schweden und hat mir eine Tüte voll mitgebracht. In der Suppe habe ich „Wild Garlic“, also Bärlauch verwendet.

      

    Das Salz gibt es mittlerweile auch bei Amazon, meine Lieblingssorten habe ich Euch verlinkt.

    Beim Spitzkohl müssen Hashimotos-Patienten etwas aufpassen, denn nicht jeder verträgt Kohl. Ich selbst habe auch Phasen, in denen ich z.B. auf Blumenkohl mit einem engen Hals reagiere. 

    Mögt Ihr auch Sommersuppen?