Manchmal muss es eben Pizza sein – schön knusprig und lecker. Ich habe bereits mit verschiedenen Pizzaböden experimentiert, aber da ich im Moment auf Gluten verzichten möchte, kann ich meinen üblichen Boden aus Glutenmehl aktuell nicht benutzen. Also habe ich mich mal wieder an einen Blumenkohlboden gewagt. Das letzte Mal war der schon lecker, ist mir allerdings beim Backen etwas zu weich geworden.

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Pizza mit Blumenkohlboden

 

Der Trick beim Blumenkohlboden besteht darin, dass er nicht nach Blumenkohl schmecken darf. Ich mag ja eigentlich Blumenkohl, aber nicht in der Pizza.

Für 1 großes Blech Blumenkohlboden braucht Ihr:

  • 1 Kopf Blumenkohl, mittelgroß
  • 1 Mozarella oder 100 g geriebenen Käse (ich hatte noch Käse vom Raclette übrig, und habe einfach einen halben Mozarelle mit 4 Scheiben Raclettekäse gemischt, war sehr würzig)
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • Italienische Kräuter
  • ich habe noch frischen Oregano gekauft und untergemischt

Zubereitung für den Pizzaboden:

  1. Den Blumenkohl in Röschen teilen und in der Küchenmaschine zerkleinern. Ich habe nur so eine kleine Moulinette, also habe ich ca. 5 Füllungen gebraucht, bis der Blumenkohl geschreddert war
  2. In die Blumenkohlfüllungen einfach jeweils etwas Käse hinzugeben, dann ist der auch gleich schön geschreddert
  3. Der Blumenkohl muss anschließend an Reis erinnern, ganz klein und grieselig
  4. Jetzt in einer großen Schüssel mit den Eiern und Gewürzen mischen
  5. Backofen auf 200 Grad vorheizen
  6. Masse flach auf ein Backpapier-Backblechausstreichen, Ränder mit etwas Öl bepinseln und bei 200 Grad 10 min backen. Temperatur dann auf 180 Grad senken (sonst werden die Ränder braun) und ca. 10 min weiterbacken (bis der Boden wirklich knusprig ist)

Vegane Variante:

  1. statt der Eier und des Käses funktioniert der Blumenkohlboden auch perfekt mit Seidentofu und Guarkernmehl. Einfach 100 g Seidentofu mit in den geschredderten Blumenkohl rühren und 2 TL Guarkernmehl unterrühren

 

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Pizza mit Blumenkohlboden

Wichtig ist, dass der Boden wirklich erst dann belegt wird, wenn er gegessen wird. Also alles vorbereiten, bestreichen/belegen und direkt wieder in den Ofen, sonst wird der Boden matschig.

Bei mir gab es

  • 5 EL gestückelte Tomaten aus der Dose
  • 1 Büffelmozarelle
  • 3 Hände voll geriebenen Käse (fettreduziert)

Das Ganze dann schnell für 10 min in den 220 Grad heißen Ofen.

  • Dann 4 Scheiben Parmaschinken und 1 Handvoll Ruccola drüber – und glücklich war ich

In der veganen Variante sollte man dann natürlich den Parmaschinken weglassen. Statt Mozarelle funktioniert übrigens super wieder etwas Seidentofu oder veganer Reibekäse. Der schmeckt – richtig gewürzt – sehr lecker.

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