Schlagwort: Low Carb

Gnocchi aus Blumenkohl

Weihnachten ist bei uns die Zeit der Familienbesuche – und es wird immer gegessen. meist Fleisch, denn leider kann ich die meisten meiner Familienmitglieder nicht davon überzeugen dass vegetarisches Essen auch sehr lecker ist.
Also koche ich mir oft separat etwas, diesmal die Blumenkohlcrossies in einer abgewandelten Version als Gnocchi.

 

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Der Trick ist, ähnlich wie beim Pizzaboden aus Blumenkohl, die Masse durch Ei zu verkleben und durch Guarkernmehl zu trocknen.
Für 2 Portionen Gnocchi braucht Ihr:
1 Blumenkohl
2 Eigelb
1-2 TL Guarkernmehl
Salz, Pfeffer, frische Muskatnuss

Schneidet den Blumenkohl in Stücke und kocht ihn in Salzwasser gar. Lasst ihn gut ausdampfen, je mehr Wasser Ihr rausbekommt, desto besser werden die Gnocci. Stampft den Blumenkohl dann richtig durch, mit dem Schnellschneidestab wird mir die Masse zu schleimig…..

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Jetzt auskühlen lassen, mit Eigelb mischen, kräftig abwürgen und dann mit dem Guarkernmehl etwas mehr binden.
Aus der Masse könnt Ihr jetzt entweder Kartoffelpuffer machen und kross ausbacken, kleine Gnocchi formen und in kochendem Wasser kurz aufkochen lassen, oder Ihr bratet Euch kleine Klößchen aus.
Ich hätte Lust auf etwas Krosses, also habe ich die Gnocchi nach dem Kochen angebraten und mit leckerem grünen Pesto gegessen.

Wer die Gnocchi vegan möchte, ersetzt einfach die Eier durch veganes Ei-Ersatzpulver.

Was ist Euer Lieblings-Blumenkohlrezept?

Engadiner Nusstorte – low carb Version

Traditionell backe ich Weihnachten Engadiner Nusstorte. Nicht nur weil wir sie gerne essen, sondern auch weil wir einfach sehr viele Walnüsse haben. Unser Walnussbaum hat es dieses Jahr wieder seht gut mit uns gemeint, daher gibt es gleich 2 (wenn auch kleine) Kuchen. Da der Kuchen sich wunderbar hält, wird einer als Geschenk für Freunde noch hübsch verpackt.

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Der Mürbteig ist eine Low Carb-Version aus Mandelmehl und Xylit

Ihr braucht für 1 kleine 20er Springform und eine kleine quadratische Auflaufform (ca. 15 cm Kantenlänge)

 

Verknetet die Zutaten, formt einen Kloß und stellt ihn gut eingepackt für ca. 1 h in den Kühlschrank.

Nusstorte

In der Zwischenzeit bereiten wir die Füllung:

400 g Walnüsse grob gehackt
2 EL g Butter
100 g Isomalt (für den Karamell, andere Zuckerersatzstoffe karamellisieren nicht)
200 g Mandelsahne
gemahlene Vanille
1 Eigelb zum Bestreichen

Schmelzt die Butter in einer beschichteten Pfanne und gebt das Isomalt hinzu. Unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen und leicht anbräunen (Achtung – die Grenze zwischen braun und schwarz ist sehr dünn, ich habe schon mehrere Ladungen weggeschüttet). Gebt die Sahne hinzu und lasst das Ganze kurz aufkochen (Achtung – das kann spritzen).

Die Walnüsse zugeben und kurz kochen lassen. Dann die Pfanne in ein kaltes Wasserbad stellen und unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

2/3 vom Teig ausrollen und die Formen damit auslegen. Die Füllung zugeben, die Teigränder mit Eigelb bestreichen und das übrige 1/3 ausrollen, zuschneiden und als Deckel auf die Füllung geben. Wer noch Reste hat, kann den Teigdeckel hübsch verzieren.

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Bei 180 Grad Umluft wandern die Kuchen für 40 min in den Backofen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Wenn der Kuchen gut ausgekühlt ist, kann man ihn in Alufolie fest verpacken. Besonders gut schmeckt er nach 2-3 Tagen, er hält aber kühl gelagert bis zu 10 Tage.

Engadiner Nusstorte
Engadiner Nusstorte

Habt Ihrs probiert?

Petits fours – mein Zitronenkuchen macht sich fein

Feiertage sind dazu da, sich mit der Familie zu treffen. Heute hat sich etwas überraschend mein Bruder mit seiner neuen Freundin zum Kaffee angemeldet – und da muss es natürlich etwas schicker aussehen.
Also werden aus einem ganz ordinären Zitronen-Blechkuchen ganz fix ein paar hübsche Petits fours.

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Für den Zitronenkuchen braucht Ihr:

  • 3 große Eier, getrennt
  • 1 Becher Sahne (ich habe Mandelsahne genommen, die habe ich neulich bei Amazon entdeckt und bin mächtig begeistert)
  • 100 g Xylit
  • 250 gr. Kokosmehl
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 2 Tl Natron
  • 1 Pr. Salz
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • Zitronensaft
  • Rollfondant in weiß
  • goldene Perlchen
  • zuckerfreie Marmelade (ich habe von Natreen das Aprikosengelee verwendet)
Petit Four in weißem Fondantkleid
Petit Four in weißem Fondantkleid

Schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz steif, schlagt die Sahne steif – das sind die einzigen aufwändigeren Vorarbeiten, aber so wird der Kuchen wirklich fluffig.

Schlagt die Eigelbe mit dem Mehl, dem Zitronensaft, dem Zucker und der Zitronenschale auf und mischt dann nach und nach die geschlagene Sahne und das geschlagene Eiweiß unter. Der Teig wird fluffig und recht flüssig.

Heizt den Ofen auf 170 Grad vor, gebt die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt das Ganze ca. 30 min.

Nach dem Auskühlen einfach in der Mitte durchschneiden. Erhitzt die Marmelade, streicht eine Hälfte mit ca. 1/2 der Marmelade ein und setzt den zweiten Teil auf. Jetzt habt Ihr ein Rechteck, dass Ihr oben mit dem restlichen Gelee bestreicht und dann in Stücke schneiden könnt.

Das Rollfondant jetzt ausrollen und entweder das ganze Petit fours damit einpacken oder nur kleine Sterne ausstechen und auflegen (ich bin faul, habe keine Zeit und daher ganz klar – ich habe die zweite Variante genommen). Diese Sterne könnt Ihr noch mit kleinen goldenen Zuckerperlen besetzen.

Ich finde, so kann sich ein einfacher Zitronenkuchen wirklich schnell hübsch machen, oder?

Die Variante für Faule
Die Variante für Faule

Wie macht Ihr einfache Lebensmittel attraktiver?

 

Marzipankartoffeln Low Carb

Morgen ist der erste Advent – normalerweise ist meine Plätzchendose da schon wunderbar gefüllt. Nicht so dieses Jahr! Dank vieler Dienstreisen und langer Arbeitstage herrscht hier gähnende Leere.

Also hilft nur eins – schnelle Rezepte müssen her.

Den Anfang machen heute Marzipankartoffeln. Meine Kinder lieben diese kleinen runden Leckerlies – und daher hält eine Portion leider nie sehr lange.

Marzipankartoffeln low carb
Marzipankartoffeln low carb

Das Rezept für das Low Carb Marzipan habe ich Euch schon vorgestellt. Es ist die Grundlage für die Marzipankartoffeln.
Für ca. 50 Kartöffelchen braucht Ihr:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 EL Xylit oder Xucker
  • 1/2 EL Guarkernmehl
  • 2 EL Backkakao

Mahlt das Xylit ganz fein. Wer das nicht machen möchte, kann auch einfach 80 g Puderzucker benutzen. Dann sind die Marzipankartoffeln natürlich nicht mehr low carb!

Vermischt den gemahlenen Xucker dann mit der Marzipanrohmasse. Da sie etwas weicher ist als gekauftes Marzipan, jetzt schnell das Guarkernmehl untermischen und kleine Kartoffeln formen.

Den Kakao einfach in eine Schüssel geben und die Kartoffeln darin einmal Karussel fahren lassen.

Die Marzipankartoffeln halten sich trocken und kühl ca. 2 Wochen (so alt werden sie aber bei uns nie).

Was ist Euer Lieblingsmarzipan-Rezept?

Low Carb Fetakäse Muffins

Regelmäßigen Lesern meines Blogs ist meine Liebe zu Fetakäse ja bekannt. Daher dürfte Euch meine Begeisterung für die Low Carb Fetakäse Muffins nicht wundern.

http://fitness-dessert.de/
http://fitness-dessert.de/

 

Das Rezept findet Ihr auf dem Blog – und bitte probiert es unbedingt aus!

Ich hatte mir für meine Dienstreise nach Brasilien welche mit Speck und viel Rosmarin gebacken – und sie waren einfach göttlich!

Wie schmecken sie Euch?

Klassischer Sunday Roast – Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln

Sonntag ist einer der wenigen Tage, an denen wir sowohl genug Zeit zum Kochen als auch zum Essen haben. Normalerweise fehlt eines davon, weswegen es oft zügig gehen muss.

Daher sind wir seit ca. 2 Jahren große Fans des klassischen Sunday Roast, also des Sonntagsbratens geworden.

Eines meiner Lieblingsrezepte durfte heute mal wieder auf den Tisch: der Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln.

Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln
Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln

Die Äpfel sind aus dem Garten – ein paar lasse ich immer so lange wie möglich hängen, denn draußen sind sie definitiv besser gelagert als im Haus. Vor allem da ich dank der aktuellen Fruchtfliegeninvasion ohnehin nichts offen liegen lassen kann. Die Äpfel in der Soße sorgen für etwas Süße und machen die Soße schön sämig. Da ich auf jede Form von Soßenbinder und Mehl verzichte (enthalten entweder Gluten oder sind natürlich wenig low carb, Ausnahme sind Johannesbrotkernmehl, Konjakmehl oder Agar Agar) benutze ich häufig Äpfel und Zwiebeln zum Andicken der Soße.

Zutaten

Für 6-8 Portionen braucht Ihr:

  • 1 großen oder 2 kleine Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1-2 Zweige frischen Rosmarin
  • 1,4 kg Rinderbraten (falsches Filet oder Roastbeef am Stück)
  • 100 ml Sherry
  • 100 ml Himbeeressig
  • Zimtblüten oder Zimt
  • Pfeffer und Salz
  • Olivenöl
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Rinderbraten mit Apfel und Sherry

Zubereitung

  • Den Braten mariniere ich immer schon am Vortag. Dafür den Sherry mit den abgezupften Rosmarinnadeln, dem Essig und 5-6 Zimtblüten mischen und das Fleisch damit kräftig einmassieren. In der Flüssigkeit gut abgedeckt über Nacht marinieren lassen
  • 1 h vor der Zubereitung aus der Kühlung nehmen
  • Zwiebeln und Äpfel klein schneiden
  • Zwiebel in Öl anrösten
  • Fleisch zugeben und rundherum anbraten
  • Äpfel zugeben
  • Ofen in der Zwischenzeit auf 80 Grad aufheizen
  • Soße durch ein Sieb gießen und zum Braten geben

Braten2

Deckel auf die Pfanne oder den Topf aufsetzen und das Ganze bei 80 Grad für ca. 1,5-3 Stunden garen. Der Braten ist gar, wenn er eine Kerntemperatur von ca. 85 Grad erreicht hat – das messe ich immer mit einem Bratenthermometer nach.

Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln
Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln

Die Soße pürrieren, abschmecken und zum Braten geben. Wer mag, kann Sahne oder Reissahne zugeben, um die Soße etwas anzudicken. Da wir Soßen gerne dünnflüssig mögen, genießen wir sie pur!

Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln
Rinderbraten mit Sherry und Äpfeln

Als Beilage gibt es Röstkartoffeln für die Familie und geröstete Pastinaken für mich.

  • Hierfür einfach kleine Kartoffeln waschen und die Pastinaken schälen.
  • Die Pastinake grob zerteilen.
  • Alles in einer Schüssel mit etwas Öl, Pfeffer und Salz und ein paar kleingehackten Rosmarinnadeln mischen und auf ein Backblech geben
  • Bei 180-200 Grad für 45 min kross backen und mit dem Rinderbraten genießen

Was ist Euer Lieblings-Sonntagsbraten?