Als Maggi sein Papyrus Bratpapier herausgebracht hat, musste ich das ja gleich testen. Nicht nur, weil ich so gerne koche, sondern weil ich ein perfektes Marketingopfer bin. Immer wenn es etwas Neues gibt, gerne natürlich mit kleinen Ständchen im Supermarkt meines Vertrauens beworben, muss ich das ausprobieren. Mein Hauswirtschaftsraum quillt deshalb natürlich über von ausgefallenen Senfsorten (ich ess nur ganz selten Senf), Nudeln mit Trüffeln (musste ich kaufen, meine Kinder sagen: die stinken) oder eben Gewürzen. Von denen hab ich mittlerweile so viele verschiedene, dass mein großer Hängeschrank nur gaaaanz vorsichtig geöffnet werden darf, sonst wird man von Pfeffer mit Cayenne, Glückssalz oder 5 Sorten Fingersalz mit Raucharoma einfach erschlagen. Das Maggi Papyrus hatte ich komplett aufgebraucht, aber ich weiß ja jetzt wie es geht.

Heute abend gab es Hühnerbrust – die wird beim Braten ja gerne trocken. Die Abhilfe ist, sie einfach im gewürzten Papier zu braten.

Maggi Papyrus DIY

Maggi Papyrus DIY

Der Nachbau von Maggi Papyrus ist sehr einfach:

Pro Putenschnitzel braucht Ihr ein ca. A4-großes Papier. Das Papier jetzt mit ca. 1 TL Oliven- oder Rapsöl bestreichen und nach Geschmack würzen. Ich hatte meinen neuen Pfeffer mit Cayenne, Kräuter der Toskana und etwas Fingersalz Smoke. Das Papier wird nun um das Fleisch gelegt, wer auf Nummer sicher gehen will, tackert es einfach zu.
Nun die Pfanne ohne Öl erhitzen und Fleisch samt Papier reinlegen. Wie ein normales Schnitzel von beiden Seiten braten.
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Der Effekt ist phänomenal: das Fleisch bleibt saftig und zart, die Gewürze werden optimal vom Fleisch angenommen, nichts brennt an.
Ihr könnt unendlich mit den Gewürzen experimentieren, natürlich kann man so auch Fisch oder Fleisch braten.
Ich bin gespannt – habt Ihr eine Lieblingsvariante für die Gewürzmischung?

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