Schlagwort: Low Carb

Backen für Ostern: low Carb Lemon Curd Tartelettes mit Baiser

Ostern kommt in großen Schriten, und bei Tchibo gibt es wieder coole Backformen. Dieses Jahr mein Liebling: Silikonformen für kleine Kuchen, nämlich Tartelettes, Muffins, Minigugelhufe und Hasenohrenkekse.

 

Ostern verbringen wir dieses Jahr im Süden, wir sind einfach alle sehr urlaubsreif! Daher gibt es dieses Wochenende schon mal österliche Tartlettes mit Lemon Curd und Baiser.

Die Tartelettes habe ich in den Silikon-Tarteletteformen von Tchibo gebacken und bin von den Formen sehr begeistert. Der Teig lässt sich wunderbar rauslösen, und die Formen gehen einfach in die Spülmaschine.

Für 6 Tartelettes braucht Ihr:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Mandelmehl oder ein anderes Low Carb Mehl (ich habe Hanfmehl verwendet)
  • 50 g Butter
  • 50 g Xucker, Xylit oder eine andere Süße
  • Lemon Curd (Rezept kommt unten)
  • Baiser aus 2 Eiweiß und 3 EL Xucker/Xylit

Für den Teig mischt Ihr Butter, Mandelmehl, Mandeln und Süße und schmiert die Mischung in 6 Tartelette-Formen. Die gehen für ca. 15 min bei 160-170 Grad in den Backofen. Auskühlen lassen.

Den Baiser (also steifgeschlagenes Eiweiß mit Xucker) in einen Spritzbeutel füllen und entweder kleine Tupfen oder einen kleinen Kranz an den Rand des Teigs geben (ich habe Euch beide Varianten mal fotografiert).

Jetzt könnt Ihr den Baiser entweder für 10 min im Backofen backen, kurz unter den Grill schieben oder (Lösung für Faule) mit dem Bunsenbrenner anbräunen. Wie Ihr auf meinen Fotos seht, habe ich den Bunsenbrenner benutzt, denn meine Familie wollte den Kuchen SOFORT essen.

Dann den Lemon Curd in den Kranz geben und die Tartelettes genießen. Wer kein Lemon Curd mag, der kann auch Himbeeren mit etwas Xucker und Chiasamen pürrieren und als fruchtigen Spiegel auf die Tartelettes geben.

Wer Lemon Curd selbst machen möchte, das Rezept ist super einfach:

  • 100 g Butter
  • 100 g Xylit
  • 100 ml Zitronensaft
  • abgeriebene Schale von 3 Zitronen
  • 6 Eigelb

Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie bei niedriger Hitze schmelzen (nicht bräunen). Mischt Süße, Zitronensaft und Zitronenschale und gebt es unter Rühren zur Butter. Gebt die Eigelb dazu und jetzt bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren stocken lassen (dauert ungefähr 10 min.) Wer Angst hat, kann einen Wasserbadtopf verwenden. Den Lemon Curd entweder noch heiß in Gläser füllen und sofort schließen, oder abkühlen lassen und sofort genießen. Hält sich im Kühlschrank ungefähr 10 Tage.

Da ich von Tchibo einen Satz wunderbare Silkonformen geschenkt bekommen habe, möchte ich ein Osterset verschenken.

Wer also zu Ostern süße Hasen, Möhren oder Blumen backen möchte, der lässt einfach einen Kommentar hier oder auf Instagram.

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Superschnelle low carb Blaubeermuffins (glutenfrei und laktosefrei)

Sonntags muss manchmal ganz schnell etwas Süßes her, und immer Waffeln sind auf Dauer auch langweilig. Da wir noch überreife Bananen im Obstkorb hatten, gab es heute also einfach mal superschnelle low carb Blaubeermuffins – natürlich in einer glutenfreien und laktosefreien Ausführung.

Etwas Süßes war auch nötig, ich habe nämlich heute noch unseren Couchtisch geweisselt. Kennt Ihr das? Mein Mann nennt das immer die „teure Konsequenz“. Unsere alte Couch war nicht mehr schön, die Katzen haben sich im Leder mit Kratzspuren verewigt. Also musste eine neue Couch her. Die hat eine andere Farbe als unsere alte… also passt natürlich der dunkle Couchtisch nicht mehr. Eigentlich ist er auch zu groß, also müsste ich jetzt eigentlich einen neuen Couchtisch kaufen… aber ich weiß nicht genau, welchen ich gerne hätte. In der Zwischenzeit muss also der alte Tisch farblich an den neuen angepasst werden. Das geht super mit Pigmentwachs, das ist Wachs mit farbigen Pigmenten oder Kreide, der die Maserung von Holz noch erkennen lässt, die Farbe aber gut abtönt..

Unser Couchtisch ist jetzt hell – nachher gibts sicher noch Fotos – ich muss nur warten bis er trocken ist, und dann mit der Bürste nochmal drüber…

Aber zurück zu den Muffins – so sehen sie aus

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Die Muffins sind superschnell zubereitet, und können sogar vegan gebacken werden.

Für 6 Muffins braucht Ihr:

  • 1 reife Banane
  • 200 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 2 EL Öl
  • 3 EL Xylit, Xucker oder Denk Sweet
  • 3 EL Blaubeeren tiefgefroren
  • 2 EL Eiersatzpulver oder 2 Eier

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Zubereitung:

  1. Schlagt die Eier oder das Eipulver gut auf
  2. Gebt die Banane in Stücken dazu
  3. Öl und Süße zugeben
  4. Nüssen unterrühren und das Ganze zu einem dickflüssigen Teig aufschlagen
  5. Jetzt mit einem Esslöffel die tiefgeforenen Blaubeeren unterrühren (sie vermatschen dann nicht so)
  6. Bei 180 Grad ca. 20 min backen

 

Apfel-Käsekuchen (low carb, glutenfrei, laktosefrei)

Abends, wenn ich nach Hause komme, schmöckere ich gerne auf der Couch in den neuesten Posts auf Bloglovin. Dabei bin ich – mal wieder – von einem tollen Kuchen von Fräulein Glücklich gestoßen. Der Name dieses Blogs ist Programm – so viele tolle Kuchen und Fotos auf einem Haufen müssen die Laune einfach heben!

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Dieses Mal ist es ein Apfel-Kuchen, dessen Boden fast an einen Käsekuchen erinnert.

Ihr kennt  mich… da musste ich experimentieren. Also hier ein Apfel-Käsekuchen, glutenfrei, laktosefrei und low carb. Der Boden besteht aus einer Quark-Nuss-Mischung, oben drauf Äpfel und Zimt. Beim Backen riecht das ganze Haus lecker nach Apfel, für mich eines der besten Rezepte der letzten Zeit.

Für eine kleine 20er Backform braucht Ihr:

  • 1 Becher Quark (200 g) – ich habe wie üblich Schafskäsequark verwendet
  • 1 Becher gemahlene Nüsse (ich habe einfach den Quarkbecher mit gemahlenen Mandeln gefüllt)
  • 2 Eier (getrennt)
  • Zimt
  • 3 EL Xucker
  • 2 Äpfel

 

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Zubereitung:

  1. Trennt die Eier und schlagt das Eiweiß steif
  2. Das Eigelb mit den übrigen Zutaten mischen
  3. Jetzt das Eiweiß unterheben und die Masse in eine Backform füllen. Am Besten legt Ihr den Boden mit Backpapier aus
  4. Die Äpfel schälen und mit dem Apfelstecher das Gehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden und rundherum im Teig versenken (sieht ansatzweise aus wie eine Blume)
  5. Jetzt mit Zimt und Xucker (steht bei mir immer gemischt im Schrank) bestreuseln und für 40 min bei 160 Grad Umluft in den vorgeheizten Ofen
  6. Frisch mit gemahlenem Xucker oder noch etwas Zimt-Xucker bestreuen und lauwarm genießen. Kalt ist er sicher auch sehr lecker… aber – ähm…. – das muss ich das nächste Mal berichten, denn kalt ist der Kuchen bei uns nicht geworden!

Euch allen ein schönes Wochenende – was habt Ihr schönes vor?

PS: Ich hab auch ein Rezept für einen reinen low carb Apfelkuchen

Für trübe Wintertage: eine Schoko-Kokos-Beerentorte

Hier ist heute ein typischer Januartag: grau, es schnieselt ab und an ein paar dünne Flocken und ich bin dauermüde. Das Einzige, was da hilft ist Schokolade (oder Rotwein, aber den trinke ich selbst als Wohn-Pfälzer nicht am hellichten Tag. Also muss ich ganz schnell eine Schoko-Kokos-Beerentorte backen.

Schoko-Kokos-Beerentorte
Schoko-Kokos-Beerentorte

Der Clou dieser Torte ist der Teig, der besteht nämlich nur aus gemahlenen Kokosflocken, Eiern und Kakao. Dadurch ist die Torte gluten- und laktosefrei, und natürlich low carb!

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Für eine kleine Torte (20er Springform) braucht Ihr:

  • 200 g Kokosflocken
  • 4 Eier
  • 2 EL Kakao
  • 4 EL Xucker

Zubereitung des Teigs:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Eiweiß steif schlagen
  3. Kokosraspeln in der Küchenmaschine fein mahlen. Achtet darauf, dass Ihr keine Kokoscreme herstellt, das geht nämlich ganz schnell)
  4. Mischt die Kokosrapseln mit Eigelb, Xucker und Kakao
  5. Hebt das steife Eiweiß unter
  6. Das Ganze in die Backform und ca. 20 min backen. Macht unbedingt eine Stäbchenprobe, denn jeder Ofen backt anders.

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Nach dem Abkühlen wird der Kuchen 1 x durchgeschnitten und mit der Schokocreme gefüllt.

Zutaten:

  • 200 g Schokolade (ich habe fair gehandelte 80% Schokolade verwendet)
  • 100 g Sahne (da ich auf Laktose verzichte, habe ich Mandelsahne verwendet)
  • 2 EL Xucker

Zubereitung:

  1. Die Sahne erhitzen und Schokolade und Xucker schmelzen. Die Creme muss eine Nutella-ähnliche Konsistenz haben. Wenn sie zu flüssig ist, gebt etwas Kaltrührgelatine oder Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl dazu

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Montage des Kuchens

Gebt ein Drittel der Schokocreme auf den unteren Boden. Gebt eine Handvoll Beeren darauf (ich habe die Alnatura-Beerenmischung verwendet). Den zweiten Boden auflegen und das Ganze mit dem Rest Creme bestreichen. Dann nach Geschmack mit Schokoraspeln oder Beeren verzieren. Aktuell ist es ja sehr modern, gefrorene Beeren oben drauf zu geben. Das sieht zwar toll aus, aber wer beißt schon gerne auf gefrorene Beeren?????

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Der Kuchen schmeckt lecker nach Kokos, der Boden hat durch die Kokosraspeln einen schönen Biss – ich finde ihn sehr lecker!

Was tut Ihr gegen graue Januartage?

Glutenfreie Apfeltörtchen Low Carb

Sonntag ist Kuchentag – allerdings werfen wir dann Dienstag oft den halben Kuchen weg. Muffins können wir nicht mehr sehen und Cupcakes sind fiese Kalorienbomben, also gibt es seit Neustem öfter mal Mini-Tartes zum Kaffee. Die kann man wunderbar in der Muffinform backen, und 2-3 Stück pro Person sind absolut ausreichend für den süßen Zahn.

Die folgenden Apfeltörtchen sind glutenfrei. Wenn ihr das glutenfreie Mehl durch Mandelmehl oder Kokosmehl ersetzt, wird der Kuchen auch noch komplett low carb!

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Die Törtchen sind auf einer Basis von Mürbeteig. Der knuspert schön und schmeckt herrlich buttrig.

Mürbeteig:

  • 200g glutenfreies Mehl (Schär Allzweckmehl oder Mix für Kuchen und Kekse)
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Xylit oder Xucker
  • 1 Ei
  • 125g Butter (kühlschrankkalt)
  • 1 Prise Salz

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Zubereitung Mürbeteig:

Mischt die trockenen Zutaten. Wer einen kompletten Low Carb Teig möchte, ersetzt das Mehl durch Mandelmehl. Funktioniert genauso, schmeckt dann schön nussig.
Gebt dann das Ei und die in kleine Würfel geschnittene Butter zu und knetet den Teig mit der Küchenmaschine oder per Hand zu einem krümeligen Teig. zum Kloß geformt in Frischhaltefolie 1 h im Kühlschrank ruhen lassen. Dann dünn ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Diese wandern dann in gebutterte Muffinformen.

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Apfelfüllung:

2 saftige Äpfel schälen und klein hacken. Jeweils eine Handvoll Füllung auf den Teig geben. Über die Äpfel je 1 TL zuckerfreie Aprikosenmarmelade und etwas Xylit geben. Mit dem Rest des Teiges belegen und nach Geschmack mit selbstgemachtem Haselnusskrokant* bestreuen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 15-20 min backen. Nach kurzem Abkühlen aus den Formen holen, sonst bricht der Teig.
Vor dem Servieren mit feingemahlenem Xylit bestreuen und genießen.

*Haselnusskrokant geht ganz einfach, ich mach den immer auf Vorrat:
4 EL Isomalt in einer Pfanne schmelzen lassen. 1 TL Butter zugeben und schmelzen lassen. 100 g gehackte Haselnüsse zugeben und anbräunen. Die ganze Masse auf ein Backpapier flach ausstreichen, ein 2. Backpapier drauflegen und flach ausrollen. Auskühlen lassen und dann kleinhacken oder feinzerkrümeln.

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Varianten: nehmt Birnen statt Äpfeln und gebt gehackte Mandeln hinzu.

Was ist Eure Lieblings-Mini-Tarte?

English Breakfast als Frühsport

Vor 15 Jahren habe ich viel Zeit in England verbracht. Dank eines Projektes durfte ich wochenlang in Oxford wohnen, in einem dieser plüschigen Tudor-Häuser-Hotels mit Teppich im Bad (das gruselt mich noch heute). Geblieben ist die Vorliebe für ein klassisches English Breakfast. Mit ein paar Abwandlungen ist das durchaus Diättauglich, und man kann gleich noch Frühsport einbauen.

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Für 1 Person braucht Ihr:

  • 2 Eier
  • 3 Scheiben Schinken oder Bacon (ich nehme den Hinterschinken von Alnatura)
  • 1 EL Frischkäse (ich habe Ziegenfrischkäse genommen)
  • 4 EL Baked Beans (auch die habe ich von Alnatura)
  • Toast oder Brot
  • Salz und Pfeffer
  • Ein Marmeladeglas

Vor das Essen hat der liebe Gott den Sport gesetzt, die Eier werden nämlich geschüttelt – nicht gerührt (sehr James Bond-mäßig, oder?)

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Dazu füllt Ihr aufgeschlagene Eier mit Frischkäse und Gewürzen in ein Marmeladeglas, schraubt das gut zu und hüpft damit ca. 2 min. durch die Wohnung. Ihr könnt das auch Tom Cruise „Cocktail“-mäßig schütteln. Der Effekt ist einfach, dass der Frischkäse sich mit dem Ei verbindet und die Masse schön schaumig wird.

Legt 3 Silikonmuffin-Formen mit je 1 Scheibe Schinken aus und füllt die Eimasse ein. Dann wandert das Ganze für ca 3 min in die Mikrowelle. Ihr könnt auch den Backofen nutzen, dann dauert es bei 160 Grad ca. 10 – 12 min (müsst Ihr testen).

Dazu dann die Baked Beans erhitzen, ein paar Scheiben Tomate und Toast, fertig.

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Apropos Tomaten – beim Gemüsedealer meines Vertauens habe ich diese wunderschönen Tomaten entdeckt. Ich dachte erst, es wären zu klein geratene unreife Ochsenherztomaten, habe aber gelernt dass die so sein müssen. Die schmecken unglaublich lecker nach Tomate, und dekorativ finde ich sie auch noch.

Was frühstückt Ihr gerne?