Kategorie: Low Carb

Pull Chicken – saftiges Huhn aus dem Slowcooker

Huhn wird beim Garen gerne trocken, den Trick mit dem Slowcooker habe ich hier ja schon verraten. Heute esse ich nur Eiweiß, daher habe ich eine große Portion vorbereitet. Wer keinen SlowCooker hat, der kann entweder Omas Römertopf aus dem Keller holen oder einen normalen Topf bei niedriger Temperatur im Backofen verwenden.

Für fünf Portionen Huhn braucht ihr:
– 1 Kg Hühnerbrust oder Putenbrust in fingerdicke Scheiben geschnitten
– ein Bund Suppengrün
– zwei Lauchzwiebeln in Rot oder zwei kleine Zwiebel

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Schneidet alles in Scheiben und schichtet es im Topf. Mit 3 EL Olivenöl begießen und 3 h sanft garen (im Ofen bei 80 Grad).

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Schmeckt entweder kalt im Salat, warm mit Chillisosse oder pur.
Passt zum Eiweisstag meiner Hashimotodiät oder Dukan PP-Tagen.
Bin gespannt, ob es Euch auch so gut schmeckt 😉

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Reisen mit Hashimoto – klappt wunderbar ;)

Wer Lebensmittelallergien hat, für den kann eine Urlaubsreise zum Horror werden. Im Koffer dann statt sommerlicher Flatterkleider glutenfreies Brot, und man checkt 3 x auf einschlägigen Zollseiten ob Mandelmilch eingeführt werden kann. Ein wider Erwarten perfekt geeignetes Land ist hier Italien.
Hier gibt es nicht nur Pizza und Rotwein, die wegen Histaminen und Gluten flach fallen, sondern glutenfreies Brot und Mandelmilch in fast jedem Supermarkt.
Es schaut einen niemand komisch an, wenn man im Restaurant sein eigenes Brot mitbringt.

Lust auf Grissini? Auch kein Problem, gibts auch in glutenfrei.

Und zum Nachtisch sogar die Qual der Wahl: laktosefreies Joghurt oder glutenfreie Kekse?
Das alles geht natürlich am Besten in Ferienhaus oder -wohnung.
Und abends einen Sprizz mit Blick auf den Gardasee – Urlaub ist doch pure Erholung 😉
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Liebe Grüße vom Gardasee 😉

Der Schär Club: glutenfreie Rezepte kostenlos

Wer glutenfrei isst, kommt um die Produkte von Schär nicht herum. Hier gibt es von Brötchen über Kekse bis zum Tiefkühlpizzateig alle möglichen glutenfreien Produkte. Ich habe schon einige getestet, und bin von der Qualität jedesmal überzeugt.

 

Schär

Für mich als Hashimoto-Patient wichtig: ich kann auch Rezepte filtern, die weder Ei noch Milch verwenden, denn Beides steht auf meiner Liste der Lebensmittel, die mir nicht bekommen.
Klar sind die Rezepte hier mit Schär-Produkten, doch häufig verwende ich die ohnehin schon, oder habe Alternativen dazu im Schrank.
Testet es mal, ich war sehr positiv angetan. Lasst mich wissen, ob Ihr die Seite auch so interessant fandet


Gegrillte Wassermelone mit geschmolzenem Feta

Gegrillte Wassermelone mit FetaAlso über meine Liebe zu Feta muss ich ja nichts mehr sagen, oder? Wegen des extrem schwülen Wetters heute gab es eine besonders leichte Version: gegrillte Wassermelone mit geschmolzenem Feta.

Zubereitung:

  • 1/8 Wassermelone entkernen und würfeln
  • In etwas Olivenöl anrösten
  • Feta würfeln
  • getrocknete Paprikaschoten kleinschneiden
  • mit dem Feta im heißen Öl kurz schmelzen lassen.
  • Auf einen Teller geben.

Im heißen Öl etwas in Streifen geschnittenes glutenfreies Brot rösten. Wer mag, dekoriert noch mit Ziegenkäsecreme!

Sehr erfrischend für den Sommer.

Ich bin gespannt, ob Euch das schmeckt

Bauch weg Teil 2: ohne Schweiß (leider) kein Preis

In meinem letzten Post habe ich ja von meinem Kryolipolyse-Experiment berichtet. Heute nach einer Woche, inklusive Dienstreise nach Holland mit toller Teambildung-Kanutour (saublöde Idee übrigens, aber 1000 Mückenstiche und Muskelkater) ist noch kein messbarer Erfolg eingetreten. Allerdings war das auch gar nicht zu erwarten, denn der Körper beginnt nach 2-3 Wochen die abgestorbenen Fettzellen abzutransportieren. Ich messe also fröhlich jede Woche weiter und warte! Leider gibt es ohne Schweiß kein echter Erfolg, und da ich mich von meinem Fitnessstudio abgemeldet habe teste ich jetzt das Angebot von Gymondo. Mit einem Monat Preis von 8,95 € kostet das weniger als die Zeitschriften, die ich so aus Langeweile mal neben her kaufe…. Allerdings muss man es auch wirklich machen. Wer es nicht kennt, Gymondo ist eine Seite auf der man sich sein eigenes Sportprogramm zusammenstellen kann. Abhängig von Zielen gibt es dort Yoga, Kampfsport, Dance, Cardio oder Bikinifigur.

Ich habe mich mal mutig für Bikinifigur eingetragen.
Man muss nur ein paar Fragen beantworten und seine Ziele definieren, schon schlägt das Programm einem einen Plan vor. Ich soll viermal die Woche 30 Minuten sporteln, und das Ganze neun Wochen lang.

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Das erste Training habe ich heute direkt absolviert, eine Mischung aus Cardio und Bauch. Nach 20 Minuten wollte ich schon nicht mehr, das liegt aber nicht am wirklich sehr guten Training sondern an meiner miesen Kondition. Es ist wirklich erschreckend, wenn man nach 1 Minute Hampelmann schon Schnappatmung bekommt…..
Mal schauen, wie lange ich es durchhalte – schließlich fahren wir nächste Woche in den Urlaub, und ob wir da WLAN haben habe ich noch nicht geklärt… Ich halte euch auf Laufenden.
Nach dem Training gab es ganz brav statt Mittagessen einen Shake:

 

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einen Espresso mit einer Banane, etwas zuckerfreien Vanillesirup, einem Esslöffel Leinöl und Alpro/Kokosnuss mischen. Ich habe noch drei Eiswürfel in den Mixer gegeben, so wurde das ganze schön cremig.

 

Carpaccio vom Weiderind und geröstete Spitzpaprika

Dass ich in den letzten Tagen nichts veröffentlicht habe, hatte einen einfachen Grund: ich war dienstlich in Polen. Genauer gesagt, an der polnisch-deutschen Grenze bei Görlitz. Wer dort noch nie war – die Reise lohnt sich: die Altstadt ist wunderschön restauriert und die Restaurants sehr idyllisch.

1. Carpaccio vom Weiderind mit Parmesancracker

Ihr braucht für 4 Personen:

  • 400 g Rinderfilet – je höher die Qualität, desto besser schmeckt es. Wenn es Weiderind gibt, schlagt zu!
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Balsamico
  • frischen Pfeffer
  • grobes Meersalz
  • Parmesan

Rinderfilet ca. 30 min anfrieren und dann in dünne Scheiben schneiden (ich nehme dazu die Brotschneidemaschine). Die Scheiben nach Bedarf noch zwischen 2 Stück Backpapier dünn ausrollen (ich mache das mit dem Nudelholz, beim Klopfen zerfasert das dünne Fleisch zu sehr). Auf einem Teller anrichten und mit Olivenöl, Balsamico und etwas Parmesan würzen, pfeffern und salzen.

Für die Parmesancracker den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Parmesan reiben  und je 1 EL auf ein Backpapier geben, in Form bringen und dann ca. 10 min unter Aufsicht schmelzen lassen (wirklich dabei bleiben, das wird super schnell schwarz).

Mit frischem Salat genießen.

 

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2. Geröstete Paprika mit Kapernäpfeln und Quarkdip

  • Pro Person 1 große Spitzpaprika halbieren und entkernen.
  • 4 kleine Paprika (gibt’s in verschiedenen Farben in der Gemüseabteilung) halbieren und entkernen
  • Pepperoni (Schärfe nach Geschmack und Mut) waschen
  • 6 Kapernäpfel abwaschen.
  • Paprikas einölen (einfach Olivenöl in die Hände und streicheln) und auf ein Backblech legen
  • Pepperoni dazu
  • Ofen auf 200 Grad vorheizen und Paprika 10 min  normal und dann 5 min mit Grill rösten.
  • In der Zwischenzeit 150 g Quark mit frischen Kräutern und Salz/Pfeffer verrühren.
  • Paprika warm auf den Teller und mit etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz und frischem Pfeffer beträufeln.
  • Mit den Kapernäpfeln dekorieren und den Quarkdip dazu reichen.

Lecker dazu: geröstete Pastinaken oder gekochter Sellerie.

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Reisen bildet, zumindest kulinarisch, und ich nehme immer wieder gerne Rezeptideen mit.

Gibt es ein Rezept, dass Ihr mal von einer Reise mitgebracht habt?