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Cake Pops Hottehüh… wenn der Kuchen wiehert

Im Reitverein meiner Tochter findet ein Reitturnier statt. Solche Aktionen laufen immer mit Unterstützung der ganzen Familie – nicht dass wir das freiwillig anbieten – das wird in solchen Vereinen einfach erwartet.

Und da ich mal was anderes als normalen Kuchen backen wollte, habe ich kurzerhand Pferde-Cake Pops gezaubert.

Die sind viel einfacher herzustellen als sie aussehen, und der Grundteig ist Low Carb und Glutenfrei.

Schritt 1: backt einen Kastenkuchen

Hier habe ich einen normalen Schokokuchen gebacken – Ihr kennt den als „Death by Chocolate

  • 4 Eier
  • 50 g Kokosöl
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Mandelmehl
  • 50 g Backkakao
  • 1 EL Rum
  • 80 g Xylit

Alle Zutaten mischen, in eine Kastenform geben und bei 180 Grad 30 min backen. Der kuchen muss richtig trocken werden, damit der Teig sich gut mit der Klebemischung vermischt.

Schritt 2: Zerstört den Kuchen und klebt die Krümel wieder zusammen

Das ist mein Lieblingsteil, denn man darf den Kuchen so lange mit den Händen malträtieren, bis man Kuchen-Paniermehl hat, also ganz feine Krümel. Diese Krümel werden mit einer Frischkäsemischung wieder klebrig und formbar gemacht.

Ihr braucht

  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Butter (weich)
  • 8 EL Xylit
  • Vanille (ich habe Flavor-Drops verwendet)
  • 50 g geschmolzene Schokolade (ich habe 80% Schokolade genommen)

Mischt die Zutaten gut durch und gebt die Kuchenkrümel dazu. Das Ganze wird jetzt ziemlich klebrig.

Schritt 3: Aus Kuchen wird Pferd

Ihr braucht eine Küchenwaage, denn wenn die Kugeln zu schwer werden, fallen sie einfach durch den Stil – und das will ja niemand?!

Jede Kugel sollte zwischen 20 und 25 g haben, dann kann man einfache Schaschlikspieße als Stil benutzen (ich habe nur lange gefunden und die dann halbiert).

Für normale Cake Pops formt Ihr einfache Kugeln, ich habe Kugeln geformt und dann kurz länglich gerollt. Für die Pferdeohren werden 2 gestiftete Mandeln an eine Seite eingesteckt. Legt die Köpfe auf ein mit Backpapier belegtes Tablett und kühlt das Ganze ca. 30 min

Schritt 4: Kleben und Finish

Um den Stil im Kopf zu befestigen, braucht es nur etwas geschmolzene Schokolade. Ich habe wieder 80% Schokolade verwendet. Tunkt den Schaschlikspieß ca. 1 cm tief in die geschmolzene Schokolade und steckt den Spieß in die Unterseite des Kopfes (also nicht in die Seite, auf der die Ohren sitzen). Fest werden lassen und dann den Kopf komplett in Schokolade tunken. Ich habe ca. 40 Cake Pops gemacht und dafür 3 Tafeln Schokolade verbraucht. Damit habt ihr einen braunen Pferdekopf. Jetzt geht es ans Dekorieren

  • eine helle Schnauze gibt es durch weiße Kuvertüre
  • Augen bekommt Ihr mit weißer Zuckerschrift und drauf ein Klecks dunkelbraune
  • Nüstern zaubert man mit dunkler Zuckerschrift
  • buntes Zaumzeug gibt es durch bunte Zuckerschrift

Ihr braucht nur einfach Zeit, denn wenn die Schichten nicht trocken sind kann man sie nicht gut dekorieren.

Zum Transport und zur Präsentation einfach eine Platte Styrodur in Form schneiden, mit Alufolie verkleiden und Spieße reinstecken.

Ich bin mal gespannt, wie die auf dem Reitturnier ankommen!


Was habt Ihr heute so gemacht?

Auf die Schnelle: Salat mit Ziegenkäse, Granatapfelkernen und Enjoy Mango

Ich liebe Fruchtdressings zu Salat, bin aber meist viel zu faul um selbst Obst zu pürieren. Daher war ich ziemlich glücklich und neugierig, als ich das neue Enjoy-Dressing Mango im Supermarkt gefunden habe.

Das Dressing enthält zwar etwas Zucker, ist mit 92 kcal pro 100 g aber kein Schwergewicht.

Ich habe es mit einem schönen Salat mit gebratenem Ziegenkäse und Granatapfelkernen getestet und bin recht angetan. Es schmeckt wirklich fruchtig nach Mango ohne zu süß zu sein. Man braucht recht wenig, auf dem ganzen Salatteller waren es nur 3 EL.

  
 Auch lecker: die Sylter Salatsoße. Die ist sogar vegan, und sehr erfrischend.

Viel Spaß beim Testen!

Quiche-Varianten in low carb: Spargelquiche, Quiche Lorraine und Zwiebelquiche mit Mandelpesto

Wir wohnen auf dem Land, da trifft man sich mit Freunden eher zu Hause als im Restaurant. Gestern hatten wir wieder Besuch von lieben Freunden und wollten einfach entspannt gemeinsam essen, also gab es unkompliziert 3 verschiedene Sorten Quiche. Ich liebe Quiche, denn man kann sie mittags verbacken und abends dann kurz aufbacken. Ich bilde mir ein, dass sie aufgewärmt sogar noch besser schmeckt.


Die Basis aller 3 Rezepte ist ein Low Carb-Mürbeteig.

Basisrezept Low Carb Quicheteig

  • 150 g Magerquark
  • 150 g Mandelmehl
  • 125 g Butter, in Stücken, kalt
  • Etwas Salz

Mischt die Zutaten zu einem Teigkloss, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für 1 h in den Kühlschrank. Dann ausrollen und in eine gebutterte Form geben. Der Rand muss da. 3 cm hoch sein. Wer genug Platz im Kühlschrank hat, der kann den Teig auch direkt nach dem Kneten in die Form drücken und dann kühlen – er lässt sich viel leichter verabeiten.

Den Unterschied macht Ihr jetzt über die Füllung.

Für die Spargelquiche:

  • Ein Grundrezept Quicheteig
  • 250 g weißen Spargel
  • 250 g grünen Spargel
  • 250 g Sahne (ich habe laktosefreie Sahne verwendet, Ihr könnt aber auch Soja- oder Mandelsahne nehmen)
  • Frische Kerbel (für die Füllung ca. 3 EL Kerbelblättchen, für die Deko 2-3 Zweige aufheben)
  • 4 Eier
  • 100 g geriebenen Parmesan (wer unter Histaminintoleranz leidet, kann geriebenen Ziegenkäse nehmen)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Low Carb Spargelquiche

Den Spargel schälen, den weißen Spargel 4 min, den Grünen 2 min kochen. Dann den Spargel auf dem Teig verteilen. Die übrigen Zutaten vermischen und über den Spargel geben. Dann bei 180 Grad Umluft ca. 25-30 min backen. Schmeckt am Besten lauwarm mit einem frischen Salat.

Die Zwiebelquiche (mit Mandelpesto):

  • Ein Grundrezept Quicheteig
  • 5-6 nicht zu große rote Zwiebeln
  • 4 EL Senf (ich hatte französischen Dijon-Senf mit Estragon)
  • 4 Eier
  • 300 g Schafskäsejoghurt (oder normalen griechischen Joghurt)
  • 3 Eier
  • 2-3 EL frisch gehackte Kräuter (ich habe einfach die 8-Kräuter TK-Mischung von Iglo genommen)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Rote-Zwiebel-Quiche

Die Zwiebeln schälen und halbieren. Auf der Schnittfläche in etwas Ölbei mittlerer Hitze mit Deckel ca. 15 min dünsten (die Zwiebeln werden dann dunkler und ganz weich). Wer keine Histaminintoleranz hat, fügt kurz vor Ende noch etwas dunklen Balsamico oder Rotwein hinzu. Die Zwiebeln werden dann noch würziger. Mischt die Zutaten zu einer Creme und gebt sie auf den ausgerollten Teig. Die Zwiebeln mit der Schnittfläche nach oben darauf geben und leicht in die Creme drücken. Bei 180 Grad ca. 25 min backen.

Dazu gibt es ein Mandelpesto, das gibt der Quiche nochmal einen extra Kick:

  • 70 g ungeschälte Mandeln (wer mag nimmt Rauchmandeln mit Salz)
  • 4 Stengel Basilikum
  • 4 Stengel glatte Petersilie
  • 4 EL Olivenöl extra vergine
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 Knoblauchzehe

Die Mandeln im Blitzhacker fein mahlen. Die übrigen Zutaten zugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abwürzen. Wer mag, gibt noch ein paar gehackte Mandeln hinzu – ich mag das Knacken zur Spargelquiche.

Die klassische Quiche Lorraine

  • 1 Grundrezept Low Carb Quiche Teig
  • 150 g Pancetta oder fertig gewürfelter Schinkenspeck
  • 3 EL trockenen Weißwein
  • 100 g geriebener Gouda
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne (Mandelsahne oder Sojasahne gehen genau so gut wie laktosefreie Sahne oder normale Sahne)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Muskat
  • 2 Frühlingszwiebeln fein gehackt
Low Carb Quiche Lorraine

Den Speck in einer Pfanne ca. 5-6 min auslassen. Dann den Weisswein zugeben und nochmal 2-3 min verkochen lassen.

Die übrigen Zutaten mischen, den abgekühlten Speck zugeben und auch diese Quiche für ca. 25 min bei 180 Grad backen.

Die Quiches kamen alle drei sehr gut an, es gab eine große Schüssel gemischten Salat dazu. Ich habe alle Quiches schon Mittags entspannt fertig gebacken, dann die Küche aufgeräumt, geduscht und als der Besuch kam den Ofen einfach wieder angestellt. So entspannt empfange ich gerne Besuch.

Was ist Euer Lieblingsessen, wenn Ihr Gäste bewirtet?

 

Süsskartoffelpuffer mit Kräuterquark

Süsskartoffeln sind zwar nicht ultimativ low carb, wegen ihres hohen Beta Carotin und Vitamin E-Gehalts dürfen sie aber trotzdem ab und an auf den Tisch, vor allem wenn ich wieder mal  viel Wasser im Gewebe habe, denn wie die Kartoffel hilft das enthaltene Kalium beim Entwässern.


Die Süsskartoffelpuffer sind schnell zubereitet.

Für 4 Personen braucht Ihr:

  • 5-6 Süsskartoffeln
  • 3 Eier
  • Frischer Muskat, Salz, Pfeffer

Die Süsskartoffeln mit Schale 15 min im Schnellkochtopf oder 20 min normal kochen. Abkühlen lassen und die Schale abziehen. Mit einem Löffel zerdrücken, Eier unterrühren und kräftig abschmecken.


In Öl von beiden Seiten jeweils 8-10 min ausbacken. Dazu leckerer Kräuterquark – fertig ist das Essen.

Rhabarber-Käsekuchen mit Mandelcrumble

Rhabarber, Käsekuchen und Streusel ist eine Traumkombi, denn hier trifft süß auf säuerlich und knackig auf weich. In der Rhabarbersaison  kommt diese Kombi bei uns häufig auf den Kaffeetisch, denn meine Tochter hat Ihre Liebe zu Rhabarber entdeckt.


Ihr könnt den Kuchen auf dem Blech, in einer Springform oder in einer Auflaufform backEn, das Rezept reicht dabei für 1/2 Blech bzw eine normale 28er Form.

Der Kuchen ist low carb und glutenfrei, je nach verwendetem Quark ist er auch laktosefrei.

Für den Boden braucht Ihr:

  • 1 Ei
  • 1 TL Hefe
  • 150 g Mandelmehl
  • 50 g glutenfreies Mehl
  • 80 g Xylit
  • 1 Ei
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL weiche Butter
  • 1 TL Zucker für die Hefe
  • 50 g glutenfreies Allzweckmehl

Mischt die Milch, den Zucker, die Butter und die Hefe und lässt das Ganze kurz stehen (aktiviert die Hefe). Mischt die anderen Zutaten und knetet die Milchmischung unter bis ein glatter Zeig entsteht. 30 min abgedeckt stehen lassen und den Teig dann unten in eine Form oder auf ein Backblech streichen.


Für die Käsekuchencreme:

  • 4 mitteldicke Stangen Rhabarber geschält und in Stücke geschnitten
  • 500 g Magerquark oder einen anderen Quark
  • 2 Eier
  • 4 EL Xylit
  • 4 EL weiche Butter
  • 1,5 EL Vanillepuddingpulver

Alle Zutaten einfach mischen, Rhabarber auf dem Teig verteilen  und Creme darüber geben.


Für den Crumble:

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Xylit
  • 3 EL Butter

Alles mit den Knethaken verrühren bis Krümel entstehen. Diese auf der Creme verteilen.

Das Ganze wandert bei 170 Grad Umluft für 40 min in den Ofen.

Schmeckt lauwarm mit Eis oder kalt als Kuchen wunderbar frisch.

Erdbeereistörtchen ohne Eismaschine

Erdbeerzeit heißt bei uns immer auch Erdbeereis, und da wir nur so eine kleine Eismaschine haben bei der man die Schüssel einfrieren müsste – wir das aber immer vergessen – gibt es Erdbeereis ohne Eismaschine, natürlich low carb und laktosefrei.

Erdbeereis2

Das Grundrezept könnt Ihr variieren wie Ihr wollt: 100 ml Milch, 100 ml Sahne, 2 EL Xylit und 1 Eigelb reichen für 2 Personen Eis.

Wir sind zu viert und wollen Erdbeereis, also kommt folgendes in die Produktion:

  • 200 ml Mandelsahne
  • 200 ml Kokosmilch
  • 3 Eigelb (1 Eigelb extra für die Erdbeeren)
  • 5 EL Xylit
  • 250 g Reife Erdbeeren
  • Vanille (ich hatte 10 Trofen Vanille von Vitafy)

Erdbeereis

 

Im Prinzip kocht Ihr Hollandaise, denn die Sahne-Milch-Mischung wird durch das Eigelb angedickt. Das könnt ihr entweder mit Thermomix und Co. machen, oder im Wasserbad. Dafür Sahne, Xylit und Milch mit  dem Eigelb aufschlagen und unter Rühren im Wasserbad erhitzen bis die Mischung andickt. Die Erdbeeren mit der Gabel zermatschen und unter die Mischung ziehen. Fertig ist die Eisgrundmischung.

Wer Eistörtchen machen möchte, der braucht nur 2 EL Proteinmüsli und 1 Riegel Raw Schokolade (oder etwas vergleichbares)

Ich hatte Goi-Orange, weil ich Orange und Erdbeere als Komi mag. Die Schokolade schmelzen, Müsli unterrühren und in Silikonförmchen geben.

Darau wandert nun die Erdbeereismischung, und ab für da. 3 h in den Tiefkühler.

Denkt dran, Vitafy hat gerade Rabattaktionen!

Holt Euch die Sachen billiger….

Erdbeereis3Was ist Euer Lieblingseis?