Ich habe heute meinen Lurch Spirali wieder entdeckt und mir als Belohnung für meine heutige Aufräumaktion leckere knusprige Pastinakenspiralen gegönnt.
Die Zubereitung ist einfach: wascht 2 große Pastinakenspiralen gründlich ab. Wenn Sie zu schmutzig aussehen, könnt ihr sie auch schälen. Dann spiralisieren und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Gebt für den Geschmack etwas Gemüsebrühepulver und Salz auf die rohen Pastinakenspiralen und füllt das Ganze mit kochendem Wasser. 5 min ziehen lassen und dann in der Salatschleuder gut trocknen.
Öl oder Ghee in einer Pfanne erhitzen und Spiralen kross braten. Kräftig würzen – fertig! Ihr könnt die Spiralen mit etwas Kräuterquark genießen oder Ihr macht Euch eine schöne Sosse dazu.
Eigentlich müsste man der Low Carb Bratwursttorte einen viel fantasievolleren Namen geben – lasst sie uns einfach „Pfälzer Quiche“ nennen. Die Idee, dieses Rezept low carb zuzubereiten, habe ich meiner lieben Freundin Bruni aus Paderborn zu verdanken. Bruni kenne ich seit meiner Dukan-Zeit und sie ist immer eine Inspiration für neue Rezepte. Sie hat mir neulich Fotos von einer super leckeren Quiche mit Fleischwurst geschickt… also mal wieder Zeit für deftiges Essen!
Die Bratwursttorte bereiten wir normalerweise mit fertigem Mürbeteig zu, das geht schnell und schmeckt gut. Low Carb wird sie durch die Verwendung von Mandelmehl.
Bratwursttorte frisch aus dem Ofen
Für eine Familienportion braucht Ihr:
200 g Mandelmehl
200 g Butter oder Kokosfett
Kümmel, Salz, Pfeffer
200 g Schafsmilchjoghurt (oder Sahne, wenn ihr das benutzt)
5 dünne Bratwürste
200 g Sauerkraut
ein paar Scheiben Bacon
Käse (wer will)
2 EL Senf
Zubereitung:
Knetet die kalte, klein geschnittene Butter mit dem Mandelmehl zu einem Mürbteig. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel herzhaft abwürzen und in eine Auflaufform drücken.
Jetzt rollt Ihr die Bratwürste auf den Teig. Mischt den Joghurt mit Senf und Gewürzen kräftig ab und gebt das Ganze über die Würste. Jetzt das Sauerkraut verteilen und mit dem Bacon gegen Austrocknen schützen. Wer mag, verteilt noch etwas Käse auf der Bratwursttorte.
Die Torte darf jetzt für 45 min in den Backofen bei 180 Grad. Ihr könnt Sie entweder lauwarm mit einem Bier oder schönen Glas Wein genießen, oder Ihr macht einen Salat dazu.
Alle Haushalte mit Kindern haben das gleiche Problem: es gibt ständig Reste. Bei uns waren das am Wochenende 3 überreife Bananen, die nicht mal die Kaninchen wollten, die aber eindeutig zu schade zum Wegwerfen waren. Also gab es mal wieder Bananenmuffins, natürlich in einer glutenfreien Variante.
Zubereitung der Bananen-Muffins
Einfach 3 sehr reife Bananen zermatschen.
3 EL Mandeln mit 3 EL Kokosraspeln fein mahlen.
Mit den Bananen, 3 EL Kokosöl, 3 Eiern, 1 TL Backpulver, Zimt und Vanille mischen.
In Muffinformen füllen und bei 160 Grad 25 min backen.
Sie sind sehr saftig und lecker bananig, daher geht es wirklich völlig ohne Zucker.
Winterzeit ist Mood-Food-Zeit. Sonst liebe ich frische Salate oder leichte Suppen, im Winter muss es einfach etwas herzhafter sein. Sheppards Pie ist eigentlich nichts anderes als Fleisch unter einer Kartoffelpürree-Haube, und lässt sich damit perfekt in eine low carb-Köstlichkeit verwandeln.
Für 6 Portionen Sheppards Pie braucht Ihr:
600 g Rinderhackfleisch
1 große Zwiebel
1 großen oder 2 kleine Hokkaido- Kürbisse
frischen Muskat
je nach Ernährungskonzept etwas frische Sahne, Butter, Magarine oder Kokosöl (das überlasse ich jedem, ich vermeide Laktose und benutze Margarine oder Kokosöl)
Zubereitung des Sheppards Pie
Würfelt die Zwiebel, röstet die Würfel an und gebt das Fleisch dazu.
Bratet es fast durch, schmeckt es herzhaft ab und gebt es in eine Auflaufform.
Teilt den Kürbis und schneidet ihn in Stücke.
Diese werden jetzt in der Pfanne mit etwas Zimt und Curry angeröstet,
Dann gebt Ihr etwas kochendes Wasser hinzu und gart den Kürbis ca 15 min durch. Lieber ab und zu etwas Wasser zugeben, sonst wird das Pürree nachher zu wässrig.
Kurz vor dem Schluss sollte das Wasser fast verkocht sein.
Sobald sich der Kürbis gut zermatschen lässt, gebt Ihr etwas „Schmiermittel“ zu und stampft das Pürree. Macht das bitte nicht mit dem Zauberstab, sonst habt Ihr Schleim statt Pürree.
Würzt auch das Pürree herzhaft ab und gebt es auf das Hackfleisch. wer mag kann noch Käse drüber geben (ich mag es nicht, für meine Familie gibt es immer eine dicke Käsehaube)
Wärmt die Mischung bei 160 Grad 20 min gut durch.
Dazu schmeckt mir ein frischer Feldsalat oder Eisbergsalat.
Da ich den ersten Advent ja fast verpennt habe, musste es gestern mit den Plätzchen schnell gehen, also gab es Ruck-Zuck Spritzgebäck in einer glutenfreien Vatiante.
Glutenfreies Spritzgebäck
Glutenfreien Mehle sind etwas eigenwillig, vor allem braucht man deutlich mehr Gewürze damit die Kekse schmecken. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Reis- und Maismehl gemacht, und das Ganze dann aromatisiert mit Vanillebutter.
Glutenfreies Spritzgebäck
Für eine Ladung Ruck- Zuck Spritzgebäck braucht Ihr:
150 g Butter
100 g Xylit oder Xucker
1 Vanilleschote
2 Ei(er)
500 g Glutenfreies Mehll (300 g Maismehl und 200 g Reismehl)
1 Pck. Weinsteinbackpulver
Zum Verzieren:
100 g zuckerfreie Kuvertüre
kratzt die Vanilleschote aus, das Mark aufheben. Für die Vanillebutter schmelzt Ihr dann die Butter mit der aufgeschnittenen Vanilleschote im Topf und bräunt sie ganz leicht an (gibt extra Geschmack im Gebäck). Xucker einrühren und leicht abkühlen lassen. Dann mit allen Zutaten einen festen Teig herstellen und eine Stunde kühlen. Den Teig anschließend durch einen Fleischwolf drehen und Plätzchen abschneiden. Es kann auch eine Gebäckpresse verwendet werden. Die Plätzchen nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Glutenfreies Spritzgebäck
Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft 10 min backen. Nach dem Auskühlen mit Schokolade garnieren. Die Kekse halten in einer Blechdose ca 3 Wochen.
1 geriebene Tonkabohne oder 2 TL geriebene Vanilleschote
2 EL Lebkuchengewürz (das gibt es fertig zu kaufen)
Alternativ könnt Ihr auch folgende Gewürzmischung verwenden
2 TL Zimt
2 TL Anis
2 TL gemahlene Nelken
eine Prise grobes Meersalz
2 EL gehackte Mandeln
2 EL Gojibeeren oder Acai-Beeren oder getrocknete Kirschen (passt auf dass die nicht voll Zucker sind)
wer mag, kann auch 2 EL Backschokotropfen reingeben
Zubereitung:
Alle Zutaten sehr gut mischen (gehackte Mandeln, Beeren und Schoki erst ganz zum Schluss unterheben) und auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) ca. 5-8 cm große Kreise ausstreichen. Wer mag, kann auch rechteckige Backobladen mit der Masse bestreichen.
Lerneffekt: Ihr müsst kleinere Portionen nehmen als ich auf dem Foto – der Teig läuft auseinander. Also ca. 6 Lebkuchen pro Blech – die Teile laufen dann schön rund auseinander.
Ein Eiweiß mit etwas Xylit verschlagen und die Lebkuchen damit bestreichen. So erhalten sie etwas vom typischen Glanz. Oder Ihr legt einfach eine ganze Mandel oben auf – das sieht dann sehr Lebkuchig aus (ist das überhaupt ein Wort?)
Bei 180 Grad ca. 25 min backen
Glutenfreie Low Carb Lebkuchen
Wer faul ist, streicht die Masse einfach auf einem Backblech aus, backt und schneidet das Ganze dann in Stücke. Ich finde die Lebkuchen extrem lecker.
Wer LowCarbGoodies noch nicht kennt, schaut unbedingt mal rein! Die Rezepte inspirieren mich jedes Mal!
Was ist Euer Lieblings-Low-Carb-Weihnachtskeks?
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