Schlagwort: glutenfrei

Kürbis alla Panna

Wer den Eindruck hat wir würden immer nur gesunde Sachen essen, der liegt falsch. Meine Familie liebt Pizza, Pommes und natürlich Pasta. Der Trick beim Familienkochen besteht darin, Komponenten so auszutauschen, dass ich mir ein Low Carb-fähiges Gericht zaubern kann, ohne alles neu zu kochen. Daher gab es am Sonntag einfach mal Kürbis alla Panna.

Die Kombination aus sahniger würziger Soße und süßlichem Kürbis war extrem lecker, und die Farben haben mir gut gefallen.

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Das Rezept für die Soße ist für 4 Personen geplant:

  • 500 ml Sahne (ich habe wie üblich Mandelsahne verwendet, Hashis können aber auch Reissahne verwenden)
  • 200 ml Milch (ich habe Mandelmilch verwendet)
  • 200 g gekochten Schinken
  • 1 Zwiebel
  • Öl
  • 3 Eigelb
  • 1 Handvoll Parmesan

Die Zwiebel würfeln und im Öl andünsten. Den Schinken zugeben und mit der Sahne 10 min köcheln lassen. Die Milch mit den Eigelben mischen und in die kochende Sahnemischung geben. Rühren bis die Soße andickt. Mit Salz, Pfeffer, frischem Muskat und Thymian abschmecken. Wer mag, gibt etwas Parmesan drüber…..

Für meine Familie habe ich Tortellini gekocht, für mich gab es Kürbis.

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Dazu:

  1. Butternuss- oder Hokaido-Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden
  2. 10 min in Gemüsebrühe kochen
  3. Abdampfen  und in etwas Öl anbraten
  4. Mit der Soße genießen

Processed with Rookie

 

Ich finde, dass dies eine gute Alternative zu den Nudeln ist… Ihr auch?

Glutenfreier Egg McMuffin

Ei auf Brötchen ist lecker, aber meistens eine ziemliche Sauerei. Wer trotzdem nicht auf die leckere Kombi aus krossem Brötchen und saftigem Ei verzichten möchte, der greift einfach zu einem kleinen Trick….

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Für eine Frühstücksportion braucht Ihr:

  • ein Brötchen Eurer Wahl (ich hatte ein glutenfreies Toastbrötchen von Schär). Wer es noch low carb möchte, der kann sich schnell ein Oopsie backen
  • dann braucht Ihr einen kleinen Vorspeisenring aus Metall. Den legt Ihr einfach in die heiße geölte Pfanne und schlagt hier 2 Eier hinein. Wer mag, packt etwas geschnittenes Gemüse oder Schinken dazu

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  • Dann solange auf mittlerer Hitze braten, bis die Hälfte durchgegart ist
  • Schnell mitsamt dem Ring wenden und mit einem scharfen Messer das Ei lösen
  • Fertigbraten und nach Geschmack mit Soßen auf dem Brötchen garnieren

Apfel-Käsekuchen (low carb, glutenfrei, laktosefrei)

Abends, wenn ich nach Hause komme, schmöckere ich gerne auf der Couch in den neuesten Posts auf Bloglovin. Dabei bin ich – mal wieder – von einem tollen Kuchen von Fräulein Glücklich gestoßen. Der Name dieses Blogs ist Programm – so viele tolle Kuchen und Fotos auf einem Haufen müssen die Laune einfach heben!

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Dieses Mal ist es ein Apfel-Kuchen, dessen Boden fast an einen Käsekuchen erinnert.

Ihr kennt  mich… da musste ich experimentieren. Also hier ein Apfel-Käsekuchen, glutenfrei, laktosefrei und low carb. Der Boden besteht aus einer Quark-Nuss-Mischung, oben drauf Äpfel und Zimt. Beim Backen riecht das ganze Haus lecker nach Apfel, für mich eines der besten Rezepte der letzten Zeit.

Für eine kleine 20er Backform braucht Ihr:

  • 1 Becher Quark (200 g) – ich habe wie üblich Schafskäsequark verwendet
  • 1 Becher gemahlene Nüsse (ich habe einfach den Quarkbecher mit gemahlenen Mandeln gefüllt)
  • 2 Eier (getrennt)
  • Zimt
  • 3 EL Xucker
  • 2 Äpfel

 

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Zubereitung:

  1. Trennt die Eier und schlagt das Eiweiß steif
  2. Das Eigelb mit den übrigen Zutaten mischen
  3. Jetzt das Eiweiß unterheben und die Masse in eine Backform füllen. Am Besten legt Ihr den Boden mit Backpapier aus
  4. Die Äpfel schälen und mit dem Apfelstecher das Gehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden und rundherum im Teig versenken (sieht ansatzweise aus wie eine Blume)
  5. Jetzt mit Zimt und Xucker (steht bei mir immer gemischt im Schrank) bestreuseln und für 40 min bei 160 Grad Umluft in den vorgeheizten Ofen
  6. Frisch mit gemahlenem Xucker oder noch etwas Zimt-Xucker bestreuen und lauwarm genießen. Kalt ist er sicher auch sehr lecker… aber – ähm…. – das muss ich das nächste Mal berichten, denn kalt ist der Kuchen bei uns nicht geworden!

Euch allen ein schönes Wochenende – was habt Ihr schönes vor?

PS: Ich hab auch ein Rezept für einen reinen low carb Apfelkuchen

Kurzer Shoptipp: auf Querfood glutenfrei einkaufen

Auf der Suche nach glutenfreien Bageln bin ich über einen Shop gestolpert, den ich Euch kurz vorstellen möchte: Querfood

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Hier gibt es außer Bageln nicht nur die bekannten Klassiker von Schär und Hammers Mühle, sondern auch ausgefallenere Lebensmittel in glutenfreier Ausfertigung.

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Die Preise entsprechen denen im Supermarkt, bezahlen kann man sogar mit Paypal….
Ich werde da sicher öfter zuschlagen – vor allem die Kuchen im Glas muss ich unbedingt mal auf Ihre Mitnehmen-Tauglichkeit testen!

Für trübe Wintertage: eine Schoko-Kokos-Beerentorte

Hier ist heute ein typischer Januartag: grau, es schnieselt ab und an ein paar dünne Flocken und ich bin dauermüde. Das Einzige, was da hilft ist Schokolade (oder Rotwein, aber den trinke ich selbst als Wohn-Pfälzer nicht am hellichten Tag. Also muss ich ganz schnell eine Schoko-Kokos-Beerentorte backen.

Schoko-Kokos-Beerentorte
Schoko-Kokos-Beerentorte

Der Clou dieser Torte ist der Teig, der besteht nämlich nur aus gemahlenen Kokosflocken, Eiern und Kakao. Dadurch ist die Torte gluten- und laktosefrei, und natürlich low carb!

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Für eine kleine Torte (20er Springform) braucht Ihr:

  • 200 g Kokosflocken
  • 4 Eier
  • 2 EL Kakao
  • 4 EL Xucker

Zubereitung des Teigs:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Eiweiß steif schlagen
  3. Kokosraspeln in der Küchenmaschine fein mahlen. Achtet darauf, dass Ihr keine Kokoscreme herstellt, das geht nämlich ganz schnell)
  4. Mischt die Kokosrapseln mit Eigelb, Xucker und Kakao
  5. Hebt das steife Eiweiß unter
  6. Das Ganze in die Backform und ca. 20 min backen. Macht unbedingt eine Stäbchenprobe, denn jeder Ofen backt anders.

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Nach dem Abkühlen wird der Kuchen 1 x durchgeschnitten und mit der Schokocreme gefüllt.

Zutaten:

  • 200 g Schokolade (ich habe fair gehandelte 80% Schokolade verwendet)
  • 100 g Sahne (da ich auf Laktose verzichte, habe ich Mandelsahne verwendet)
  • 2 EL Xucker

Zubereitung:

  1. Die Sahne erhitzen und Schokolade und Xucker schmelzen. Die Creme muss eine Nutella-ähnliche Konsistenz haben. Wenn sie zu flüssig ist, gebt etwas Kaltrührgelatine oder Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl dazu

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Montage des Kuchens

Gebt ein Drittel der Schokocreme auf den unteren Boden. Gebt eine Handvoll Beeren darauf (ich habe die Alnatura-Beerenmischung verwendet). Den zweiten Boden auflegen und das Ganze mit dem Rest Creme bestreichen. Dann nach Geschmack mit Schokoraspeln oder Beeren verzieren. Aktuell ist es ja sehr modern, gefrorene Beeren oben drauf zu geben. Das sieht zwar toll aus, aber wer beißt schon gerne auf gefrorene Beeren?????

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Der Kuchen schmeckt lecker nach Kokos, der Boden hat durch die Kokosraspeln einen schönen Biss – ich finde ihn sehr lecker!

Was tut Ihr gegen graue Januartage?

Glutenfreie Apfeltörtchen Low Carb

Sonntag ist Kuchentag – allerdings werfen wir dann Dienstag oft den halben Kuchen weg. Muffins können wir nicht mehr sehen und Cupcakes sind fiese Kalorienbomben, also gibt es seit Neustem öfter mal Mini-Tartes zum Kaffee. Die kann man wunderbar in der Muffinform backen, und 2-3 Stück pro Person sind absolut ausreichend für den süßen Zahn.

Die folgenden Apfeltörtchen sind glutenfrei. Wenn ihr das glutenfreie Mehl durch Mandelmehl oder Kokosmehl ersetzt, wird der Kuchen auch noch komplett low carb!

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Die Törtchen sind auf einer Basis von Mürbeteig. Der knuspert schön und schmeckt herrlich buttrig.

Mürbeteig:

  • 200g glutenfreies Mehl (Schär Allzweckmehl oder Mix für Kuchen und Kekse)
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Xylit oder Xucker
  • 1 Ei
  • 125g Butter (kühlschrankkalt)
  • 1 Prise Salz

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Zubereitung Mürbeteig:

Mischt die trockenen Zutaten. Wer einen kompletten Low Carb Teig möchte, ersetzt das Mehl durch Mandelmehl. Funktioniert genauso, schmeckt dann schön nussig.
Gebt dann das Ei und die in kleine Würfel geschnittene Butter zu und knetet den Teig mit der Küchenmaschine oder per Hand zu einem krümeligen Teig. zum Kloß geformt in Frischhaltefolie 1 h im Kühlschrank ruhen lassen. Dann dünn ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Diese wandern dann in gebutterte Muffinformen.

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Apfelfüllung:

2 saftige Äpfel schälen und klein hacken. Jeweils eine Handvoll Füllung auf den Teig geben. Über die Äpfel je 1 TL zuckerfreie Aprikosenmarmelade und etwas Xylit geben. Mit dem Rest des Teiges belegen und nach Geschmack mit selbstgemachtem Haselnusskrokant* bestreuen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 15-20 min backen. Nach kurzem Abkühlen aus den Formen holen, sonst bricht der Teig.
Vor dem Servieren mit feingemahlenem Xylit bestreuen und genießen.

*Haselnusskrokant geht ganz einfach, ich mach den immer auf Vorrat:
4 EL Isomalt in einer Pfanne schmelzen lassen. 1 TL Butter zugeben und schmelzen lassen. 100 g gehackte Haselnüsse zugeben und anbräunen. Die ganze Masse auf ein Backpapier flach ausstreichen, ein 2. Backpapier drauflegen und flach ausrollen. Auskühlen lassen und dann kleinhacken oder feinzerkrümeln.

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Varianten: nehmt Birnen statt Äpfeln und gebt gehackte Mandeln hinzu.

Was ist Eure Lieblings-Mini-Tarte?