Heute morgen hatte meine Waage wieder eine freudige Überraschung für mich – nochmal ein paar Gramm verloren… Tag 3 und schon -1,1 kg… das ist natürlich mehr als erfreulich… darf gerne so weitergehen 🙂 Natürlich ist mir klar, dass das nicht passieren wird, das ist wahrscheinlich viel Wasser da ich ja aktuell durch die Lymphdrainagen und das LPG aktiv das Wasser in meinen Beinen bekämpfe.
Heute also Sonntag… ein entspannter Tag…..
Frühstück: 2 Kaffee mit Mandelmilch, meiner L-Thyroxin Tablette und einer Vitamin B-Pille
gegen 11.00 Uhr dann habe ich Hunger bekommen, es gab ein Ei mit Paprika und Putenbacon
Frühstück in der Hashimoto-Diät: Ei mit Paprika und Putenbacon
Zwischendurch 3 Oreos – zu lecker um die nicht zu essen.
Ein 5 km Spaziergang mit meinen Töchtern, die 2 haben Inlinern geübt und ich bin hinterher gerannt 🙂
Abendessen: Rumpsteak mit Blumenkohl, Brokkoli und hausgemachter Hollandaise… Mal schauen was die Waage morgen sagt!
Ich liebe Oreo Kekse – die erfüllen alle meine Süßigkeiten-Grundbedürfnisse… sie sind knusprig, süß und trotzdem leicht salzig, die Füllung ist cremig und auf 2 Bissen sind sie weg….
Was liegt also näher, als mal Oreo-Kekse selbst zu backen – oder zumindest etwas, das Oreo-ähnlich wird.
Für eine Wochenration Oreo Kekse braucht Ihr:
200 gemahlene Mandeln
50 g Leinsamenmehl
eine Prise Salz
50 g Kakao (Backkakao entölt)
80 g Kokosnusrapseln
3 EL Xylit (oder eine andere Süße)
50 g Kokosfett geschmolzen
1 Ei
Am Besten gelingen die Kekse in einem Mixer, entweder in einer Küchenmaschine oder einfach im Blender, in dem Ihr normalerweise Eure Cocktails mixt.
Die Zutaten werden nacheinander in der aufgeführten Reihenfolge in den Mixer gegeben, den Teig dabei immer schön mischen. Durch die Schneidemesser wird er immer öliger und fester, am Schluss ist es ein richtig fester Teig, von der Konsistenz wie Marzipan.
Zwischen 2 Blatt Backpapier ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher oder einem Schnapsglas runde Kekse ausstechen. Auf ein mit Backblech belegtes Backpapier legen und ca. 10 min kalt stellen. Das Fett muss wieder fest werden, sonst laufen die Kekse zu sehr auseinander.
Teig der Oreo Kekse vor dem Backen
Den Ofen auf 160 Grad vorheizen und die Kekse 10 min backen. Sie beginnen irgendwann, extrem nach Kokos zu riechen – dann müssen sie aus dem Ofen. Die Kekse sind direkt nach dem Backen noch weich, werden dann beim Abkühlen aber immer fester.
Für die Füllung der Oreo Kekse:
als Kokosfan nehme ich einfach Kokosbutter. Die hat den Vorteil, dass sie bei Zimmertemperatur recht fest ist und die Keksteile perfekt zusammenhält
wer eine andere Füllung möchte, kann Folgendes ausprobieren
3 Eiweiß anschlagen, bis sie leicht weißlich sind
1 TL Guarkernmehl einrühren
100 g Palmzucker mit 1 EL lauwarmem Wasser aufschlagen
Ich mag den Geschmack von Kokos – als Raffaello, Bounty, Kokosmilch…
oder natürlich als Batida de Coco…..
Ja – das sind alles Dinge, die nicht wirklich Low Carb sind oder irgendwie in ein Diätkonzept passen.
Da Kokosraspeln an sich ja gar nicht so verkehrt sind, experimentiere ich ja gerade ein wenig herum. Bounty und Rafaello ist mir schon geglückt, gestern habe ich mich noch an Kokoscreme gewagt.
Kokoscreme ist eigentlich nichts anderes, als pürrierte Kokosflocken. Die Zubereitung ist denkbar
einfach
Für 2oo g Kokoscreme braucht Ihr
200 g Kokosflocken (ich hatte günstige von Aldi und war erst skeptisch, ob die schon zu trocken sind – es hat aber wunderbar funktioniert)
1 TL Vanille
1 Hauch Salz
Zubereitung der Kokoscreme:
Die Kokosflocken in eine Küchenmaschine geben. Ich habe eine kleine Maschine, mit der ich immer die Zwiebeln für den Salat oder die Frikadellen hacke. Ich war sehr gespannt ob das Teil durchhält, aber wenn man ein paar Pausen macht funktioniert es
Jetzt in mehreren Etappen die Kokosflocken mahlen. Das hat bei mir insgesamt 10 min gedauert. Die Flocken werden dabei erst immer kleiner, dann klumpiger und am Schluss tatsächlich cremig.
Nach Geschmack würzen – ich habe einfach Vanille und einen Hauch Salz dazu gegeben
Fertig ist die Kokoscreme.
Varianten:
mit etwas Kakao wird es eine Kokos-Schoko-Creme (schmeckt dann fast wie die Tiger-Kokos-Creme aus dem Bioladen)
mit etwas Zitronenschale schmeckt es nach Batida
mit Tonkabohne schmeckt es noch vanilliger
mit einer Prise Fleur de Sel richtig exotisch
Die Creme ist ideal als Brotaufstrich oder auf Pancakes
Was ist Euer Lieblings-Kokos-Rezept?
Ich habe gesehen, dass es extrem viele Neugierige für diese Seite gab. Könnt Ihr mir verraten, woher Ihr kommt? Mich interessiert, wo das Rezept gepostet wurde… danke für einen Kommentar – glg Kalinka
Eigentlich bin ich der herzhafte Typ – ein gekochtes Ei mit Senf zum Frühstück reicht mir. Am Wochenende, wenn meine liebe Familie aber Schoko-Croissant-futternd mit mir am Tisch sitzt, steht mir manchmal der Sinn nach etwas Süßem.
Hier sind Mandel-Pancakes super, denn die Zutaten habe ich immer im Haus!
Für 3 Pancakes braucht Ihr
1 Ei
4 EL geriebene Mandeln
1 TL Xylit (oder andere Süße)
1 EL Chia-Samen (die geben den Pancakes etwas Halt und machen sie lecker knusprig)
Zubereitung:
Alles zusammen in ein Marmeladeglas geben und ordentlich durchschütteln
10 min stehen lassen, die Chia-Samen müssen erst etwas ziehen
Etwas Öl oder Kokosfett in einer Pfanne erhitzen und 3 kleine Pancakes ausbacken
Entweder pur, mit ein paar frischen Beeren oder natürlich mit Kokoscreme genießen (auf dem Foto seht Ihr eher Kokosraspeln als Creme. Das kommt daher, dass ich die Creme in den Kühlschrank gestellt habe ohne nachzudenken – das Zeug wird nämlich hart :-))
So kann ein Tag anfangen 🙂
Ich mag ab und zu Pancakes – was ist Euer Lieblings-Frühstück?
Quiche Lorraine ist für LCHF´ler das fast perfekte Essen – denn ausser dem Teig sind alle Zutaten 100% LCHF-Kompatibel.
Und dank Leinsamen- und Mandelmehl lässt sich auch dieser Teig wunderbar nachahmen.
Für 8 Portionen braucht Ihr:
6 Eier
400 ml Sahne
400 g geriebenen Käse (ich habe 200 g Camembert angefroren und gerieben, und dazu 200 g Gruyere gemischt)
100 g Leinsamenmehl
100 g Mandelmehl
150 g Schinkenwürfel
6 Scheiben Bacon
100 g Glutenmehl
1 Würfel Hefe
Gewürze
1 EL Weizenmehl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Zubereitung:
Für den Teig zuerst einen Hefe-Vorteig ansetzen. Dazu einen Esslöffel Mehl mit der verkrümelten Hefe und etwa lauwarmem Wasser mischen. Abgedeckt ca. 10 min stehen lassen, die Hefe beginnt zu gehen und zu blubbern
Die anderen Mehle hinzufügen und gut verrühren. Soviel Wasser zugeben, dass ein geschmeidiger Teig entsteht. Abgedeckt 15 min stehen lassen.
Den Teig in eine gefettete Auflaufform geben und rundherum andrücken. Ausrollen ist extrem schwierig.
Für die Füllung die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken
Mit der Sahne, den Eiern und dem Käse gut verrühren und abwürzen. Ich nehme zum Würzen gerne Kümmel, Paprika und frischen schwarzen Pfeffer
Auf den Teig geben und im vorgeheizten Ofen 20 min backen
Dann den Bacon auf der Quiche verteilen und nochmal 10 min backen (bis die Quiche durchgegart ist)
Man kann auch auf das Gluten verzichten (ich esse bei der Quiche einfach den Teig nicht) und durch Mandelmehl ersetzen. Der Teig geht dann weniger auf und ist fester.
Alternativ kann man auch einen „Mürbteig“ herstellen. Hierzu 300 g Mehl Eurer Wahl (Mandel, Leinsamen, Hanf, Soja) mit 300 g kalter Butter verkneten und in der gefetteten Form verteilen.
Dukanversion:
Glutenteig herstellen (Vorteig mit der Hefe herstellen und dann 250 g Glutenmehl dazu geben)
200 g Qäse frieren und reiben, das ist der Käseersatz
Statt Sahne entweder Alpro-Sojasahne oder eine Mischung aus 200 g Frischkäse und 200 ml Milch verwenden
Ich mag solche Quiches, da sie schnell vorbereitet sind und man am nächsten Tag direkt ein kleines Mittagessen hat.
Was ist Euer Lieblingsrezept?
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