Kategorie: Low Carb

Gastbeitrag: „Öle und ihre Wirkung auf unser Wohlbefinden“

Das gesunde Öle und Fette wichtig sind, habe ich ja schon häufiger erwähnt. Die Philosophie von Low Carb High Fat setzt ja genau auf dieses Konzept: gesunde Fette/Öle braucht der Körper, sie sind nicht schädlich wie das früher in vielen Diätbüchern stand.
Zu diesem Thema gibt es heute einen interessanten Gastbeitrag von Lukas Stein. Er beschäftigt sich auf seinem Blog www.gesundheits-blogger.at unter Anderem intensiv mit der Wirkung von Ölen und Fetten.
Bildquelle: www.fandler.at
Bild www.gesundheits-blogger.at

Fettsäuren, die Bestandteile von Ölen, gehören zu den wichtigen Vitalstoffen, die vom menschlichen Körper dringend benötigt werden. Ein übermäßiger Genuss von Fetten kann allerdings ebenso schädlich sein und außerdem gilt es, die für die Ernährung richtige Auswahl an gesunden Ölen zu treffen. Bei den Fetten unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Die gesättigten Fettsäuren dienen dem Körper zum Energiestoffwechsel. Ein erhöhter Genuss kann zur Ablagerung an den Zellwänden führen, das Risiko für Herz – Kreislauf – Erkrankungen steigt.

Die ungesättigten Fettsäuren übernehmen im Körper wichtige Aufgaben beim Zellaufbau. Sie haben einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf–System. Die ungesättigten Fettsäuren werden in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterschieden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren finden sich zum Beispiel in Olivenöl, Rapsöl und Nussöl und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vorwiegend in Leinöl, Sonnenblumenöl und Distelöl. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören auch die Omega-3-Fettsäuren, welche im Körper ganz vielfältige Auswirkungen haben: Sie sorgen für Elastizität bei den Zellmembranen und sorgen so für einen ausgeglichenen Blutdruck, eine gute Durchblutung und werden gleichzeitig für eine bessere Gehirnleistung verantwortlich gemacht.

Zu den für die Ernährung besonders gesunden Ölen gehört nach den neuesten Erkenntnissen das Leinöl in seiner Wirkung. Diese erklärt sich durch den im Leinöl besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die der menschliche Körper ansonsten im Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren zu wenig aufnimmt. Die interessante Leinöl Wirkung hat schon die bekannte Frau Dr. Johanna Budwig Mitte des letzten Jahrhunderts dazu veranlasst, diese weiter zu erforschen und daraus ein nach ihr benanntes Ernährungsprinzip zu entwickeln.

Steak Mexiko mit Paprika-Avocado-Salsa

Avocado ist lecker, nicht nur kalt, auch warm als Steak Mexiko mit Paprika-Avocado-Salsa macht die grüne Frucht eine gute Figur!

Gerade wenn man auf Sahne und Creme Fraiche verzichtet, ist eine schöne Soße schwierig. Durch die Avocado wird die angebratene Paprika cremig und die Soße sogar für vegane Gerichte tauglich.

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Steak Mexiko mit Paprika-Avocado-Salsa

Die Paprika-Avocado-Salsa ist eigentlich sehr schnell zuzubereiten.

Für 1 Portion braucht man:

  • 1/2 gelbe Paprika
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Avocado
  • etwas Öl
  • Knoblauch und Gewürze

Paprika in Streifen schneiden, Zwiebel und Avocado würfeln. Jetzt etwas Öl erhitzen und erst die Zwiebel, dann die Paprika anbraten. Temperatur reduzieren und den gehackten Knoblauch zugeben. Bei niedriger Temperatur 10 min schmoren lassen. Zum Schluß die Avocado zugeben und gut abwürzen.

Wir hatten dazu Putensteaks – die Mischung schmeckt aber auch super auf Tofu (vegeatarisch/vegan) oder (mein Favorit) auf Grillkäse bzw. Schafskäse!

Ich mag Avocado auch in der mexikanischen warmen Variante, wie eßt Ihr sie am liebsten?

Lasagne Low Carb mit Tofublättern – sehr lecker

Ich liebe Lasagne und nutze häufig Zucchinischeiben als Nudelersatz. Heute habe ich wieder mal eine Lasagne mit Tofublättern gemacht, da meine Kinder sich spontan Lasagne gewünscht haben und mir die Zucchini ausgegangen sind. Dabei ist mir wieder aufgefallen, wie lecker diese Sojablätter als Nudelersatz sind und wie üblich wundere ich mich, warum ich die nicht häufiger nutze.

Tofublätter bekommt Ihr im Asialaden von verschiedenen Herstellern. Ich habe heute eine Packung Tofublätter für Sushi aus dem Schrank gezaubert.

Die habe ich irgendwann mal bei Amazon bestellt und dann total vergessen. Oben habt Ihr den Link zu den Blättern – meine waren allerdings beige, nicht grün. Die Grünen hatte ich auch schon mal, die schmecken genau gleich! Vorteil dieser Tofublätter ist, dass sie sehr dünn sind. Man kann sie daher wie normale Lasagnenudeln verwenden.

Lasagne Low Carb
Lasagne Low Carb

Die Zubereitung ist exakt wie bei einer normalen Lasagne.

Für 4 Portionen braucht Ihr:

  • 400 g Hackfleisch
  • 300 g Tomaten gestückelt (ich nehme die Dosen von Alnatura)
  • 6 Tofublätter
  • für Low Carbler: 1/2 Büffelmozarella und 1 Handvoll geriebenen Käse
  • für Dukaner: 150 g Frischkäse Kräuter 0,2% und einen geriebenen Quäse (den mageren Käse von Losens)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Italienische Kräuter, Pfeffer und Salz

Zubereitung:

  1. Zwiebeln hacken und in etwas Öl anbraten
  2. Hackfleisch zugeben und anbraten
  3. Kräuter und Tomaten zufügen und ca. 1 h mit leicht geöffnetem Deckel köcheln / eindicken lassen
  4. In einer kleinen Auflaufform aufschichten
    1. Hackfleischsosse
    2. Tofublätter
    3. Käse (Low Carbler legen etwas Büffelmozzarella auf die Tofublätter und streuen Käse drüber, Dukaner mischen den geriebenen Qäse mit dem Frischkäse und geben jetzt 1/2 der Masse auf die Tofublätter)
    4. Hackfleischsosse
    5. Tofublätter
    6. Käse
  5. Das Ganze für 30 min in den 220 Grad warmen Ofen – und dann schnell mit einem schönen Salat genießen!

Chinesisches Huhn low carb

Die chinesische Küche ist ein meiner liebsten. Ok, das habe ich schon über italienisch, spanisch und japanisch gesagt…. aber chinesisches Essen ist einfach immer lecker, und sehr einfach zuzubereiten. Man mariniert Fleisch mit Sojasoße, brät es mit Gemüse an und fertig ist das Essen. Eigentlich ist chinesisches Wokkochen die perfekte Resteverwertung, denn selbst eigentlich unchinesische Lebensmittel schmecken mit Sojasoße sofort chinesisch, zumindest für uns Europäer.

Chinesisches Huhn low carb
Chinesisches Huhn low carb

Um meine Gemüsereste vom Wochenende etwas zu reduzieren, gab es heute also chinesisch.

Für 4 Personen braucht Ihr:

  • 3 Hähnchenbrustfilets (ca. 400 g)
  • 2 Zucchini
  • 2 Paprika
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 3 EL salzarme Sojasoße
  • Gemüsebrühe

Zubereitung:

Das Huhn schmeckt am Besten, wenn es über Nacht marinieren kann. Da ich eher ein spontaner Kocher bin, schaffe ich das selten. Dieses Huhn hatte immerhin Zeit von heute morgen bis heute abend – das hat wunderbar gereicht. Das Huhn einfach in Würfel schneiden und in einen Zip-Beutel geben. 3 EL Sojasoße und 1/2 EL Sojaöl zugeben, alles gut verkneten und geschlossen im Kühlschrank marinieren lassen.

Das Gemüse in Würfel schneiden und dann in der Reihenfolge der Garbedarfe in die Pfanne schneiden. Das bedeutet, was am längsten braucht wandert als erstes in den Topf. Meine Reihenfolge war also

  1. Huhn anbraten (da Sojaöl in der Marinade war brauche ich kein Öl in der Pfanne)
  2. Gemüsezwiebel
  3. Paprika
  4. Zucchini
Chinesisches Huhn low carb
Chinesisches Huhn low carb

 

Meine Familie hat Wok-Nudeln dazu bekommen, ich habe mir einfach ein paar Shirataki-Nudeln gekocht und fertig war das Abendbrot.

Ich mag chinesisch, was ist Eure Lieblingsküche?

Überbackene Hackröllchen mit Tomaten-Sahne-Sosse von Abnehmendurchlowcarb

Über den Blog Abnehmendurchlowcarb.blogspot.de habe ich hier ja schon berichtet. Die Rezepte von Melly sind einfach lecker und immer wieder eine Inspiration. Heute gab es mal was ganz aktuelles: überbackene Hackröllchen mit Tomaten-Sahne-Soße – in einer leicht abgewandelten Version.

Hackbällchen Weightlossnouny
Hackbällchen in der Kalinka-Version

Das Originalrezept findet Ihr hier, ich habe es leicht abgewandelt.

Für 6 Portionen braucht Ihr

  • 300 g gekochten Schinken
  • 750 g Hackfleisch
  • 1 Packung geriebenen Käse light
  • 1 Packung Feta light in Stifte geschnitten
  • 1 Packung passierte Tomaten (ich habe eine Flasche Alnatura-Tomaten verwendet)
  • 100 ml Soja-Sahne
  • 1 Packung Exquisa Frischkäse 0,2% Kräuter
  • 1 Dose Champignons in Scheiben
  • Gewürze: Salz, Thymian, Senf

Das Hackfleisch mit Salz und Senf nach Geschmack würzen.

Die Wickeltechnik ist nun: Schinken mit Frischkäse bestreichen, Hackfleisch um den Feta fest zusammendrücken und den bestrichenen Schinken anschließend drumherum wickeln. Mit einem Zahnstocher fixieren und in eine Auflaufform legen.

Für die Soße: die passierten Tomaten mit Sahne, Salz und Thymian vermengen und über die Schinkenröllchen geben. Für ca. 25Min bei 170° Grad backen, Feta und Raspelkäse über die Röllchen streuen und solange weiter backen, bis der Käse goldbraun ist. Mit Salat servieren.

Hackbällchen in der Version von Melly Abnehmendurchlowcarb.blogspot.de

 

War extrem lecker – probiert es mal aus und sagt mir, ob es Euch auch so gut geschmeckt hat

Pizzaboden aus Blumenkohl – schrittweise Anleitung

 

Blumenkohlpizza

Um einen optimalen Pizzaboden aus Blumenkohl herzustellen benötigt man nicht viel:

  • Blumenkohl
  • Käse
  • Gewürze
  • ggf. etwas Guarkernmehl

Die Zubereitung Schritt-für-Schritt:

Zuerst zerkleinert Ihr den Blumenkohl mit dem Messer (so gart er schneller)

Pizzaboden aus Blumenkohl
Pizzaboden aus Blumenkohl

Den zerkleinerten Blumenkohl nun in einer Schüssel ca. 5 min in der Mikrowelle garen, sonst ist er zu roh und der Teig schmeckt zu blumenkohlig.

Blumenkohlpizza4

Nach den 5 min den Blumenkohl mit Käse mischen im Verhältnis 3:1 d.h. Ihr nehmt 3 mal so viel Blumenkohl wie Käse. Ich habe eine Mischung aus altem Gouda und Mozarella zugegeben. Die Mischung gut würzen, nochmal 3 min in die Mikrowelle und dann mit dem Pürrierstab gut durchpürrieren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Pizza- oder Backblech drücken.

Kleiner Tipp: wer einen krossen Teig möchte, mischt 1 TL Guarkernmehl unter. Das entzieht der Mischung noch mehr Feuchtigkeit und lässt den Boden krosser werden.

Blumenkohlpizza5

Im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen ca. 20 min backen.

Blumenkohlpizza2

 

So kann man den Teig 1-2 Tage an einem trockenen Ort aufbewaren.

Jetzt nach Geschmack mit Tomatensoße bestreichen, mit Käse bestreuen und nochmal für 10 min in den Ofen – diese Grundversion kann man jetzt (so esse ich die Pizza am Liebsten) mit etwas Parmaschinken und Ruccola belegen und sofort genießen!

Ich mag diese Pizzavariante am Liebsten – was ist Eure Lieblingsvariante?