Kategorie: Vegetarisch

Cashewmus – süß und herzhaft

Ich bin ja bekennender Nussfan. Ein Rezept in dem Buch „La Veganista“ hat mich jetzt zu einem neuen Rezept inspiriert – Cashewmus.

Bisher habe ich Nüsse einfach so pürriert, wie ich sie gekauft habe. Dabei tritt dann viel Nussöl aus, man erhält eher Butter. Weicht man die Nüsse in Wasser ein, wird aus dem Pürree eher ein Mus – und keine Butter.
Das Grundrezept ist denkbar einfach:

Grundrezept Cashewmus:

  • 400 g Cashewnüsse (ich habe bei Alnatura einfach eine große Tüte gekauft)
  • 300 ml kaltes Wasser
  • Cashews in Wasser einweichen und über Nacht stehen lassen.
  • Dann die Nüsse in ein Sieb geben und gut abspülen.
  • In ein hohes Gefäß geben und mit 2 EL Zitronensaft und 4 EL Wasser pürrieren

Das entstandene Mus ist ziemlich Geschmacksneutral. Jetzt kann man es nach Belieben variieren.

image
Links das süße Dattelmus, rechts das herzhafte Mus mit Ras El Hanout

Herzhaftes Cashewmus:

  • 150 g vom Grundmus
  • 1 EL Ras El Hanout, Cafe de Paris oder Currypulver
  • frischer Pfeffer
  • etwas Kräutersalz

Gut mischen. Schmeckt super zu frisch getoastetem Brot (wer Brot isst, mein Mann hat es getestet und war sehr begeistert) oder pur.

Süßes Cashewmus:

  • 150 g Grundmus
  • 3 Datteln (ich hatte keine frischen sondern getrocknete mit wenig Zucker)
  • Vanille (kein Vanillezucker, ich will ja wenig Kohlenhydrate, sondern gemahlene Vanilleschote)
  • 1 Messerspitze Zimt

Gut mischen – ich hatte zum Frühstück eine Mischung aus dem süßen Mus und etwas Sojajoghurt – sehr lecker und hat dem Joghurt eine etwas festere Konsistenz verpasst.

Cashewmusbällchen:

Mischt man das herzhafte oder süße Mus mit Guarkernmehl, kann man es mit einem Melonenbällchenformer zu kleinen Kugeln formen. Dafür 150 g Mus mit 1 TL Guarkernmehl mischen (hier am besten den Pürrierstab nutzen) und für 30 min kalt stellen. Dann Bällchen formen und diese wieder in den Kühlschrank packen. Das ist der perfekte kleine süße Snack für Zwischendurch.

Senfsauce, die sowohl zu Fisch als auch zu Eiern passt

Senfsauce mit Mehlschwitze ohne Mehl ist bekanntlich schwierig 🙂 Mit Sojamehl und Margarine aber einfach möglich.

Senfsauce für 4 Personen:

  • 1 EL Diätmargarine im Tipf schmelzen
  • 2 EL Sojamehl zugeben und ca 3 min bräunen
  • 300 ml kochendes Wasser einrühren
  • 2 EL Gemüsebrühepulver zugeben
  • 200 ml Sojasahne zugeben

Das Ganze 15 min köcheln lassen.
– mit 2 TL Senf, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken

Dazu hatte ich 2 gekochte Eier und 2 gekochte Pastinaken. Die Soße ist aber genauso lecker zu Fisch oder Gemüse.

Eier in Senfsauce
Eier in Senfsauce

 

Haselnusswaffeln Low Carb

Leckere Haselnusswaffeln – ein Rezept, das nicht nur Low Carb, sondern auch sehr lecker ist. Da ich von der Weihnachtsbäckerei sowieso noch Unmengen gemahlene Nüsse im Haus habe, sind diese Waffeln eine hervorragende Möglichkeit die Nüsse zu verwenden.

Haselnusswaffeln
Haselnusswaffeln

 

Für 5 große Haselnusswaffeln aus dem Waffeleisen braucht Ihr:

  • 200 g gemahlene Nüsse (ich habe Haselnüsse verwendet, Mandeln schmecken aber auch sehr lecker)
  • 2 Eier
  • 2 EL Xylit oder einen anderen Süßstoff
  • etwas Zimt
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 2 EL Mandelmilch
  • 1 Messerspitze Guarkernmehl

Zubereitung im Waffeleisen:

  1. Waffeleisen anheizen
  2. Eier leicht schaumig schlagen
  3. Xylit unterrühren
  4. Nüsse und Zimt zugeben
  5. geschmolzene Butter und Mandelmilch zugeben und alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren
  6. das Guarkernmehl zugeben
  7. jeweils 2 EL Teig ins gefettete Waffeleisen geben und ausbacken -die Waffeln brauchen etwas länger als normaler Waffelteig
  8. mit gemahlenem Xylit bestreuen
  9. Wer mag kann natürlich auch lecker Marmelade dazu essen

Das Rezept lässt sich auch wunderbar herzhaft abwandeln. Dafür einfach statt Xylit frische oder getrocknete Kräuter, Salz und Pfeffer zugeben. Nach Geschmack dann Speckwürfel oder Käse zugeben.

Pikante Paprikasuppe

PaprikasuppeNach der Völlerei an Weihnachten brauche ich heute etwas Einfaches. Da ich noch einige Gemüsereste vom Raclette gestern übrig habe, gibt es heute eine pikante Paprikasuppe.

Zutaten für die pikante Paprikasuppe:

  • 4      Paprikaschoten
  • 5      Tomaten
  • 1/2 Knolle Knollensellerie
  • 2 große     Zwiebeln
  • 2 Zehen     Knoblauch
  • 2      Pastinaken
  • 3 Möhren
  • 2 kleine     Chilischoten, getrocknet
  • 4 EL     Tomatenmark
  • 2 EL     Paprikapulver (wer mag nimmt geräuchertes Paprikapulver)
  • 2 EL     Oregano
  • 2 EL     Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1,5 l    Wasser

Zubereitung:

  1. Gemüse waschen, schälen und grob würfeln
  2. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl andünsten
  3. Möhren, Pastinaken und den Sellerie dazugeben
  4. Paprika und Chilischoten zugeben
  5. Paprikapulver und Tomatenmark zugeben und kurz mit anbraten, bis das Tomatenmark deutlich dunkler wird
  6. 1 l Wasser zugeben, salzen und 15 min köcheln lassen
  7. Tomaten kleinschneiden und zugeben, mit den Kräutern würzen und ggf. nochmal nachsalzen
  8. Jetzt nochmal 5 min köcheln lassen

Ich wollte eine klare Brühe, daher habe ich jetzt einfach alles durch ein Sieb geschüttet und mit kleingeschnittener Paprika zusammen serviert. Meine Familie mag Einlage, die haben einfach alles dringelassen.

Die Suppe ist ein „Frei-Schnauze-Rezept“. Egal was Ihr noch zu Hause habt, man kann aus fast allem eine Suppe zaubern. Wichtig ist immer, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anzudünsten, das gibt ein herzhaftes Röstaroma. Ich mag Sellerie in der Suppe – zum Einen hat man extrem wenig Arbeit damit, zum Anderen schmeckt es mir persönlich sehr gut. Da Sellerie leicht entwässert, versuche ich ihn so oft wie möglich einzubauen.

Schmeckt super am nächsten Tag.

 

Alte Gemüsesorten: roter Chicoree

roter ChicoreeDen roten Chicoree hatte ich ja neulich schon mal als „Blumenbett“ versendet (Rezept).

Auch wenn Ihr normalerweise Chicoree zu bitter findet, traut Euch mal ran. Das Gemüse versteckt sich in der Gemüseabteilung in einem kleinen Pappschächtelchen, mit Folie verschweisst. Ihr könnt die Blätter entweder einzeln als Salat verwenden (roh), oder den Chicoree im Ganzen oder halbiert in der Pfanne anbraten.

Meine Lieblingszubereitung für Chicoree ist ganz einfach

  • Chicoree halbieren
  • in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten
  • etwas Balsamico dazugeben und kurz einziehen lassen
  • mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren

Geht blitzschnell und sieht auch noch schön aus

Glutenfreie Low Carb Karotten-Frühstücks-Muffins

imageIch habe mich jetzt einmal der Herausforderung gestellt, etwas veganes, glutenfreies und auch noch low carbiges zum Frühstück zu backen. Es hat etwas gedauert, bis ich die Mischung soweit hatte, dass es tatsächlich feste Muffins wurden – aber mir schmecken die Teile sehr gut. Durch die Karotte sind sie sehr saftig, durch das Erdnussmus schön nussig und leicht salzig…. ich brauche nichts dazu und esse die morgens pur.

Für 16 glutenfreie Muffins braucht ihr

  • 400 g Möhren fein geraspelt oder in der Küchenmaschine zerkleinert
  • 1 Glas Erdnussmus (250 g) – ich nehme leicht gesalzenes. Bei Erdnussallergie kann man das hervorragend durch Sesammus ersetzen.
  • 1 Beutel Trockenhefe
  • 100 g Sesam geröstet
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Sojamehl
  • warmes Wasser
  • Gewürze nach Wahl: ich habe 1 TL „Cafe de Paris“ drangepackt, einfach weil ich das im Moment überall hineintue. Ich habe aber auch schon einfach getrocknete Kräuter zugefügt und etwas Brotgewürz und Muskat

Zubereitung der Muffins

  1. Sesam und Sonnenblumen in der Küchenmaschine zerkleinern
  2. Zutaten zusammenrühren und so lange warmes Wasser zugeben, bis ein fester Teig entsteht (bei mir waren es ca 150 ml)
  3. Ofen auf 175 Grad vorheizen
  4. Teig in ein leicht gefettetes Muffinblech geben
  5. Nach Geschmack noch mit Kürbiskernen bestreuen
  6. ca. 25 min backen – die glutenfreien Muffins sind direkt nach dem Backen noch recht weich, werden dann aber beim Abkühlen fester